Bussuche - T5.1 oder T5.2?

Wer das nötige Geld hat, oder die Rostbehandlung nicht selbstmachen will/kann oder was auch immer, sollte bei sollchen Fahrzeugen die Finger weg lassen oder so nehmen wie sie sind.
 
Ich habe 14 Jahre lang einen T3 gefahren, Rost war immer ein Begleiter, aber nicht kritisch.
Das meine ich.
Nun stell dir vor, du hättest es immer mit makelloser Optik haben wollen und nix selbst gemacht.
Wieviele Tausend € wären das gewesen über den Zeitraum von 14 Jahren?

Da kommt man schnell in die Region von Neuwagen....
 
Vielen Dank euch allen noch einmal für die vielen hilfreichen Tipps! Großartiger Support hier im Forum!

Es ist jetzt tatsächlich der Caravelle mit Aufstelldach geworden. Jetzt heißt es: Rost in den Griff bekommen und dem Abgastemperatursensor 4 und dem Kurbel-/Nockenwellenversatz auf die Schliche kommen. Dafür würde ich dann neue Threads eröffnen bzw. mich an bestehende anschließen.
 
Es ist jetzt tatsächlich der Caravelle mit Aufstelldach geworden.
Ich freu mich für dich, viel Spaß damit!

Es ist ohnehin nicht unbedingt "vernünftig", sich einen Bus zu kaufen - egal welchen.
Das macht man entweder um Spaß damit zu haben, oder eben aus "praktischen Gründen" - in jedem Fall zahlt man eben "Bus - Tarif" für diesen "Luxus" :D

Ich halte es deshalb durchaus für eine vernünftige Entscheidung, in dem Fall den mit Hubdach zu wählen, da der Nutzwert wenn man darin schlafen / wohnen möchte einfach ungleich höher ist.
Dennoch bleibt die Alltagstauglichkeit erhalten.

Jetzt heißt es: Rost in den Griff bekommen
Nimm das aber nicht auf die leichte Schulter.
Je früher man es angeht, je größer sind die Erfolgschancen!
"In den Griff bekommen" ist dann auch der passende Begriff, denn dauerhafte Entfernung ist eben nicht garantiert und auch immer ein wenig Glückssache...

Wenn du dabei keine Erfahrung hast, kann es auch durchaus sinnvoller sein wenn du dir dafür professionelle Hilfe suchst.
Damit meine ich aber nicht unbedingt einen Betrieb - denn dort zählt meistens, dass es schnell geht...
Ev. besser jemanden der keinem Zeitdruck unterliegt und sich wirklich Mühe macht damit - so jemanden zu finden ist aber nat. immer schwierig...

Anders als beim "Teile tauschen" erfordert die gewissenhafte Rostentfernung und anschließende (Teil) Lackierung schon Erfahrung und Übung, oder aber jedenfalls ein Einarbeiten in die "Materie".
Wenn man dann die Zeit usw. rechnet die man dafür aufwenden muss, kann es vernünftiger sein es machen zu lassen.
Außerdem fehlen auch oft die Räumlichkeiten dafür, Mietwerkstatt kann schnell zu teuer werden.

Viel Freude und Glück mit dem Bulli👍
 
Also wenn jemand da gute Empfehlungen und Anleitungen hat bzgl. der Rostbehandlung, freue ich mich sehr!

Ein Großteil der Anleitungen hier bezieht sich auf den Unterboden, an den Schwellern und Türkanten habe ich bisher keine klare Empfehlung gefunden. Komplett blank schleifen und grundieren oder Rost entfernen, Rostumwandler wie Fertan oder Brunox drauf und dann wieder Lackieren?
 
Das wirst Du so auch nich bekommen. 😉
Es kommt auf die Menge und die Schwere des Befalls an!
 
Komplett blank schleifen und grundieren oder Rost entfernen, Rostumwandler wie Fertan oder Brunox drauf und dann wieder Lackieren?
Im Prinzip ja, also so mach ich’s, ebenfalls als Laie und mit beschränkten Möglichkeiten weil ich auf der Straße unter dem Bus liegend schrauben muss. Konkret mach ich’s bei allem, was in Wagenfarbe sein soll so, dass es blank gemacht wird, dann Fertan drauf, 24h warten, abwaschen, trocknen, dann 2K Epoxy Grundierung drauf, wieder warten und dann 2K Lack. Alles was eh schwarz sein soll / kann / darf wird nur blank gemacht und mit Brunox überstrichen, grad dem empfindlichen Aggregateträger hab ich gleich 2 Schichten gegönnt. Blank machen tu ich an vielen Stellen auch mit der rotierenden Drahtbürste, richtiger wärs mit einer normalen Drahtbürste oder durch Nadeln oder Sandstrahlen, weil sonst eigentlich zu viel Wärme entsteht, aber in meiner Arbeitsposition ist es so halt deutlich besser und kostengünstiger zu bewältigen. Wichtig ist halt, ich nehm mir viel Zeit dafür und reite auch nie mit der Drahtbürste ohne Unterbrechung auf einer Stelle rum. Und auch immer noch mit moderater Drehzahl, auch wenn das länger dauert.
Besonders hier ist die anschließende Hohlraumkonservierung von zentraler Bedeutung. Du kannst von außen noch so sorgfältig den Rost entfernen, er wird wieder kommen, weil er innen in der Falz sitzt. Wenn dort aber Wachs aufgetragen wird, kommt kein Sauerstoff mehr hin und der Rost kann ziemlich lange aufgehalten werden. Das Ganze punktuell an Türen, Schwellern, Aggregateträger, etc. durchzuführen hilft sicher auch schon, ich hab mich nach weitestgehender Entrostung aber dann entschieden, eine Unterbodenversiegelung und Hohlraumkonservierung professionell durchführen zu lassen, diese Schweinerei hätte ich selbst auf der Straße und ohne Hebebühne nicht anrichten können. Hat mich im Jahr 2023 1100€ gekostet, das war’s auf jeden Fall wert. Von den ausgebesserten Stellen hab ich bisher nix gefunden, was wiederkommt, aktuell muss ich nur Rost an paar äusseren Beschädigungen entfernen, wie Steinschläge und Parkrempler. Nix dramatisches also. Soweit würd ich mal sagen, funktioniert es auf die Art ganz gut, wenn man keine hohen Ansprüche an die Optik hat. Es geht aber sicher auch deutlich besser!
 
Blank machen tu ich an vielen Stellen auch mit der rotierenden Drahtbürste, richtiger wärs mit einer normalen Drahtbürste oder durch Nadeln oder Sandstrahlen
Die einfachste - sehr gute - Möglichkeit ist es, CSD bzw. Reinigungsscheiben zu verwenden.
Die gibt es für viele Geräte wie zb. Winkelschleifer oder auch Bohrmaschine.

Es gibt die auch in verschiedenen Größen und Formen (nun gut, rund sind sie immer 😄 )

Ich habe damit nur die besten Erfahrungen, sie entfernen alles bis auf das "gute Metall" (wenn man es darauf anlegt, nat. auch das)
Anders als gewöhnliche Schleifscheiben schonen sie also das Metall, komprimieren den Rost aber nicht wie es die Drahtbürsten gerne tun.
Das sieht dann optisch zwar "sauber" aus - wenn man aber hinterher mit was anderem nochmal schleift kommt wieder Porenrost zum Vorschein... (bzw. kann passieren)

Deshalb sind die Drahtbürsten "verpönt" - weil die den Rost quasi konservieren sollen.
Ich hab mich damit nicht näher befasst, nutze sie deshalb aber nicht mehr.


Die Scheiben verbrauchen sich zwar recht schnell, das hat aber meiner Ansicht nach (im Vergleich zu zb. Fächerscheiben) den Vorteil, dass man niemals mit eigentlich verbrauchten Scheiben weiterarbeitet...
Wenn aufgebraucht, dann Ende.
 
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Die gibt es für viele Geräte wie zb. Winkelschleifer oder auch Bohrmaschine.
Danke :)
Da muss ich mal schauen, wie’s beim Akkuschrauber und der Dremelmaschine ausschaut. Dann gibt’s da bestimmt auch was, hab ich bisher dann nur nicht gefunden. Wieder was gelernt ;)
 
(zb.)



Einzig das Platikgewinde von den Aufsätzen ist Müll und hält nix aus, aber wenn man seitlich nicht zu viel Kraft aufwendet geht es...
Hab noch nie gesucht, ob es da auch andere Lösungen gibt.

Würde wenn es um Rost geht eher nur die lila kaufen, wenn es "feine Arbeiten" sind ev. auch die anderen...
 
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Danke! So viele wertvolle Tipps, auch mit den Reinigungsscheiben!
dann 2K Epoxy Grundierung drauf, wieder warten und dann 2K Lack.
Wie bringst du die Grundierung auf? Sprühen, streichen? Und den Lack vmtl. aus der Spraydose?
Hast du eine Empfehlung für eine Grundierung oder ist das weitestgehend egal?
 
Die Rostbeseitigung läuft jetzt parallel auch noch 🧐

 
Wie bringst du die Grundierung auf? Sprühen, streichen?
Für alle kleineren Stellen und alles, was ohnehin nicht im Sichtbereich ist, hab ich einfach alte Malpinsel in verschiedenen Größen missbraucht, die kleinsten sind tatsächlich top für Steinschläge, wo andere Leute einen Lackstift hernehmen, den kann man sich so dann sparen. Nur auf größeren Flächen hab ich dann Sprühdosen verwendet, auch in 2K.
Sämtliche Lacke hab ich mir in München-Moosach beim Prosol gekauft und z.T. auch mischen lassen. Außer bestimmten Fachhändlern wie dort, können das vermutlich auch Lackierereien.
Von den Lacken im Baumarkt hab ich immer abgesehen, da nur 1K und häufig wohl nicht problemlos überlackierbar, wenn man da wieder was ausbessern muss. Von den angebotenen Farbtönen mal abgesehen.
Vorteilhaft ist bei dir, dass sich weiß aber sicher ähnlich gut ausbessern lässt wie des Lichtblau bei mir, also gutes Gelingen ;)
 
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