Busfahrer VW T5 - leider mit Spänen im Tank ...

edit: 0.1C Ladestrom scheinen pro Zelle 6A zu sein, d.h. 3x6A = 21 A Ladestrom (mein Ladegerät schafft 5A)
 
Wenn eine einzelne Zelle 60Ah hat passt das.
Aber 60Ah pro einzelne Zelle kommt mir bissle viel vor?
 
@werbungspam
was liest du denn aus dem Datenblatt heraus?

 
Oh. Ups. Mein Fehler :) Also doch 60Ah
 
Danke, 4 Augen sehen mehr als 2. Ich danke für alle deine Einschätzungen!! :danke::danke:
 
Folgendes Szenario ist nun der Fall:
Es sind jeweils 3 Pouch-Zellen parallel geschalten, um die Kapazität zu erhöhen. Jedes 3er-Pack hat die besagten 3,6V.
10 Stück in Reihe ergäben 36 V Modulspannung. Weitere 10 Stück parallel ergeben die Kapazität von rund 13 kWh ( =20 Zellen).
Nochmal zum verifizieren -->

10s3p --> (3,7V*10)*(3*60Ah) --> 6,66kwh
Die Zellen auf den Bildern sahen so klein aus. Aber denke da trügt der Schein. Sind wohl doch 60Ah/Zelle

Wenn möglich würde ich die Kapazität der Zelle mit einer der anderen Gegenprüfen. Also mehrere Zellen ( darunter die halb defekte) voll laden und wieder leer machen und messen. Das könnte man zur Not z.b. auch mit einer 12V Glühbirne machen und dann die Zeit messen bis man z.b. bei 2,7V landet und dann vergleichen ob die "defekte" Zelle wirklich defekt ist oder noch brauchbar.
Ist dann zwar kein Wirklicher test unter Last aber so könnte man zumindest mal grob einschätzen ob die Zelle überhaupt noch taugt.
 
Aktueller Stand: Zellspannung stagniert bei 3,57 V, Netzteil ist auf max. 4,1 V eingestellt und liefert 5A Ladestrom, Kühler am Netzteil ist sehr warm. Ich ahne, dass die Zelle keine weitere Spannung annimmt.

3 neue hier bestellen oder die verbliebenen auf 24V zusammenschalten (hohe Kapazität) bzw. auf 36V betreiben (hohe Betriebsspannung für folgende Peripheriegeräte wie Wechselrichter, ö.Ä.)?
 
Aktueller Stand: Zellspannung stagniert bei 3,57 V, Netzteil ist auf max. 4,1 V eingestellt und liefert 5A Ladestrom, Kühler am Netzteil ist sehr warm. Ich ahne, dass die Zelle keine weitere Spannung annimmt.

Das sieht doch gut aus. Wenn die Zelle 5A Ladestrom annimmt, ist eigentlich alles in Ordnung. Mit so kleinem Strom (0,025C) dauert es ewig, bis die Spannung weiter steigt. Das ist ganz normal. Bis 3,4V rauf geht es ganz schnell, danach nur noch sehr langsam.

Merke: Wenn die Zelle langsam lädt (= viel Strom über eine lange Zeit aufnimmt) ist das ein sehr gutes Zeichen. Eine defekte Zelle ist ganz schnell voll.

Das das NT dabei warm wird ist auch völlig normal.
 
Geil, Danke für den Support @MarcusMüller ! :) Lasse es mal in der lauen Frühjahrsnacht draußen im Freien weiter laden. Werds schon riechen, wenns brennt.

Aktuell steigt die Spannung nur im Hunderstel-Millivolt-Bereich, aber sie steigt und das NT liefert konstant 5A.
 
Aktuell steigt die Spannung nur im Hunderstel-Millivolt-Bereich, aber sie steigt und das NT liefert konstant 5A.

Du lädst mit rd. 0,024C. Die Vollladung auf 4,1V sollte also ohne Ladeverluste rd. 42h dauern. Wenn es wirklich so lange dauert, kannst Du davon ausgehen, dass die Zelle auch noch die volle Kapazität hat.

Wenn Du die Möglichkeiten hast, kannst Du die voll geladene Zelle danach wieder auf 3V entladen. Dann weißt Du, wie viel Kapazität die Zelle noch hat.

Womöglich hatte der Balancer ein Problem.
 
@MarcusMüller

Gut, danke fürs Kalkulieren! Also wirds erst Samstag was mit der vollen Ladung, ich werde es berichten/dokumentieren.
Ich würde die Zelle, sofern sie voll wird, wie die anderen auf 3,66V entladen zur Lagerung?

Dann bleibt immer noch die Einschätzung, wie man sie letztendlich verschaltet (12V, 24V, 36V) und nutzt.
 
Ich würde die Zelle, sofern sie voll wird, wie die anderen auf 3,66V entladen zur Lagerung?

3,66V ist schon relativ leer. So würde ich sie nicht lange lagern. 50% SoC wären ca. 3,7-3,8V.

Wenn Du die Zellen wieder zusammenschaltest, sollten sie natürlich die gleiche Spannung haben. Sonst hast Du gleich wieder ein Problem mit dem Balancing.
 
Okay, dann werd ich die anderen auch noch alle auf 3,8V anheben mit dem Labornetzteil. Danke für den Tip! Muss mich noch etwas einlesen. Vielleicht hast du ja noch ein paar hilfreiche Tipps!
 
Wenn du die Zellen wieder verschaltest sollten sie am besten den selben Ladezustand haben
 
Jetzt geht´s langsam dem Ende zu, die Zellspannung erreicht allmälig 4,2V und der Ladestrom sinkt kontinuierlich von vorher begrenzten 5A Richtung aktuell 2A und wird sich asymptotisch der 0A Grenze näher.

Wahnsinn, wie lange das mit nur so wenig Strom dauert.

Das gibt mir weitere Erkenntnisse:

Würde ich diesen 13kWh/36V Akku nur mit dem Victron MPPT 150/35 Laderegler (der auf 36V Akkus eingestellt werden kann) nur über das eine Solarmodul (550W) auf dem Dach laden wollen, würde der Prozess eeewig dauern. Suboptimal, aber wäre dann halt so. Andersherum kann man den Akku mit niedrigen Strömen ewig entladen und hätte viel Nutzen daraus im Bus.

Alternativ könnte der Akku ja auch über ein 230V Batterieladegerät geladen werden. Hier fiele mir der Victron Multiplus 2 ein, der wunderbar mit 230V extern (Landstrom, Hausstrom, etc.) den Akku laden kann und auch einspeisen kann, falls der Strom woanders benötigt wird.
Problematisch ist der Spannungsbereich des Akkus: ihr habt es ja schon geschrieben, mit 36V liegt dieser genau zwischen den Grenzen der 24V und 48V Modelle.


Hier bleibt die Frage:
Wie entlade ich den 36V Akku sinnvoll im Bus?
Ein DC-DC Wandler in dem Format Victron Orion Tr 36 | 12 - xx - ist mir nicht bekannt. Der Wandler soll für die Fahrzeugelektronik 12V am Ausgang bereitstellen (sinnvoll geregelt) und am Eingang eben die 36V Betriebsspannung vom Akku nutzen können.



Bonus des 36V Akkus:
Als sogenannte Nachteinspeiung könnte man einen 36V Akku hingegen super nutzen, da die Spannung im Eingangsbereich von verschiedenen Micro-/Modulwechselrichtern (bspw. Hoymiles Serie) liegt. Mit einem 24V-Akkusystem wäre das nicht möglich (untere Grenze des Micro-Wechselrichters ca. 26V)

Man könnte 2 Zellen weglassen und einen ~33V Akku bauen. Dieser läge ich Spannungsbereich eines 24V Victron Multiplus Wechselrichters, hätte noch genug Kapazität, da nur 2 Zellen fehlen und wäre für eine Nachteinspeisung aufgrund der 33V geeignet.

Nun weiß ich nicht, wie "genau" diese Spannungsgrenzen definiert sind:

9 Zellen x 3,2 V = 28,8V (nominale Spannung eine LiPo Batterie)
9 Zellen x 2,5 V = 22,5V (Spannungsuntergrenze Akku) --> kleiner als Eingangsspannungsbereich DC Micro-Wechselrichter ;(
9 Zellen x 4,2 V = 37,8V (Spannungsobergrenze Akku) --> größer als Eingangsspannungsbereich DC Multiplus 24V ;(


Vielleicht kann mir einer der Profis hier weiterhelfen ...
 
Hier bleibt die Frage:
Wie entlade ich den 36V Akku sinnvoll im Bus?
Ein DC-DC Wandler in dem Format Victron Orion Tr 36 | 12 - xx - ist mir nicht bekannt. Der Wandler soll für die Fahrzeugelektronik 12V am Ausgang bereitstellen (sinnvoll geregelt) und am Eingang eben die 36V Betriebsspannung vom Akku nutzen können.
Doch. Hatte oben ja geschrieben. Der 48V DCDC kann das:
1714809062702.webp

Aber halt halt lame 87% Wirkungsgrad und nur 240W
 
Ah, top! Vor lauter Zahlen diesen Bereich nicht gesehen. Okay, dann könnte der Tr 48/12 - 20 oder - 30 schon mal das Problem lösen. Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, top! Vor lauter Zahlen diesen Bereich nicht gesehen. Okay, dann könnte der Tr 38/12 - 20 oder - 30 schon mal das Problem lösen. Danke!
Du willst diesen Akku mit einem 240W Gerät laden? Ernsthaft?
 
Entladen :) --> Die Spannungsversorgung für die Peripheriegeräte im Auto (Licht, Standheizung, etc.), um die beiden bestehenden 12V AGM Batterie wegzurationalisieren.

meinte oben natürlich den Tr 48/12.
 
Ah, top! Vor lauter Zahlen diesen Bereich nicht gesehen. Okay, dann könnte der Tr 48/12 - 20 oder - 30 schon mal das Problem lösen. Danke!
Ne den 30er nicht mehr... Der braucht mindestens 40V laut Datenblatt 😐
Vermutlich weil ihm sonst die Ströme zu hoch werden.

Schonmal drüber nachgedacht alles auf 24V umzubauen? Also auch im Auto? Die meisten Kühlboxen oder LSHs können ja auch 24V
 
Zurück
Oben