Bremsbeläge und Bremsscheibe Hinten bei 40000 runter

Eventuell war es auch dem von mir verwendeten Produkt geschuldet.
Ich hatte so eine blaue Paste von Liqui Moly - mit der hatte ich keine guten Erfahrungen gemacht...
 
Das bedeutet aber eigentlich, es reicht wenn man HINTER den Blechen schmiert - nicht AUF den Blechen wo die Beläge laufen?
Das ist erstmal das Wichtigste, wenn man es regelmäßig entrostet, reinigt und neu schmiert.
Auf den verchromten Blechen rosten die Bremsklötze gewöhnlich nicht fest.
Festrosten tut da natürlich nichts. Aber wenn es wg aufblühenden Rost hinter den Blechen enger wird, was ja nie zu 100% zu vermeiden ist, gleitet es mit Graphitpaste z. B., wenig schmutzanziehend, auch auf den Blechen besser als ganz ohne Schmiermittel. Ich hab dort auch immer geschmiert und geschadet hat es nie.
Also ein Bremsklotz abgefahren und der andere noch gut)
Dann war die Bremse nicht ausreichend gängig.

Wenn aber das Tragbild generell nicht passt bzw. die Bremse verrostet ist, so liegt es ja meistens an "zu wenig Nutzung" und ev. noch der Qualit
Das ist nicht richtig. Gerade ein kleiner werdendes Tragbild und verrostete aktive Fläche, meist von außen nach innen, bedeutet dass die Bremse fest, also nicht mehr gängig ist. Die Bremse öffnet nicht mehr komplett, schleift immer leicht und die Beläge verglasen. Erkennt man beim Radwechsel, wenn sich das Hinterrad nicht mehr ganz leicht drehen lässt, oder nach Anzug der Handbremse und lösen noch schleift. Dann ist die Bremse nicht mehr gängig (oder natürlich Handbremsseil fest oder Bremskolben fest oder falsch zugestellt beim letzten Bremsbelagwechsel - erst Handbremse dann Betriebsbremse gezogen)
Aber haben sich bei euch tatsächlich die Klötze an den Chromblechen festgerostet?
Natürlich nicht - aber Druck von hinten, siehe oben
Man merkt ja bei der Montage, dass die Klötze "trocken" besser auf den Blechen gleiten als mit der Paste.
Finde ich nicht. Die original VW Graphitpaste, TN hab ich hier schon mal eingestellt, hat sich bei mir bewährt.
Eventuell war es auch dem von mir verwendeten Produkt geschuldet.
Ich hatte so eine blaue Paste von Liqui Moly - mit der hatte ich keine guten Erfahrungen gemacht...
Die kenne ich nicht. Gut ist auch die original ATE Paste, liegt in der Regel bei einem Satz Bremsen bei. Und selbst ATE empfiehlt in der Anleitung, die Nasen der Beläge, also auch auf den Blechen, zu schmieren. Die ATE Anleitung ist übrigens auch für Anfänger ganz gut beschrieben. Bei zusätzlichen Belagwechsel ist halt wichtig, hinten den Bremskolben zurück zu stellen.
 
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Wenn man nur gängig macht und Paste auf die Führung aufträgt...
Der Beitrag ist doch ganz gut geschrieben.
 
blaue LM Paste ist vermutlich das Anti-Quietsch Zeuch:


Ähm ... ohne geht der Sattel doch gar nicht drauf :)
Es gab in meinem Umkreis schon Helden, die versucht haben, die Kolben wie vorne mit der Zange zurück zu drücken. Ist ja erstmal ganz logisch, wenn da die Handbremse nicht wäre.

Und ja, wenn ich nur einen Bremsenservice ohne Belagtausch mache, dann lasse ich die Position des Kolben, wie er ist. Nur halt vorher den Rostrand außen an der Scheibe mit großem Schlitzschraubendreher wegkratzen (Scheibe drehen und Schraubendreher gegen Bremssattel abstützen).
 
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Das ist erstmal das Wichtigste, wenn man es regelmäßig entrostet, reinigt und neu schmiert.
Vielen Dank für die TOP Erklärung 👍

Dann war ich grundsätzlich nicht verkehrt - mit dem richtigem Mittel schadet es aber auch auf den Blechen nicht.
 
Ich werden mal die alten Träger mit neuen Blechen und Belägen bestücken.
Aktuell habe ich alles lose rumliegen und kann damit "spielen".

Die Träger sind zwischen 60.000 und 285.000 km alt (ich weiss es nicht - T5 mit 228 Tkm gekauft).
Aber sie sehen nicht sonderlich "verblüht" aus.

Es könnte aber sein, dass VW und deren Zulieferer die Legierung von T5 zu T6 geändert haben und daher die T6 so komisch mit den Bremsen sind.
 
Es könnte aber sein, dass VW und deren Zulieferer die Legierung von T5 zu T6 geändert haben
Eher unwahrscheinlich, dass man da am Gussprozess was ändert. Da hat eher die Bearbeitung mehr Einfluss. Ist die Nut etwas breiter gefräst, wirkt sich eine Verengung durch Rost später aus. Dafür klackern die Bremsbeläge dann mehr im Neuzustand.
Das Problem bei VW kenn ich seit ich VW fahre. Ist bei Golf4 genau das gleiche gewesen. Bei Ford zB ist hinten alles etwas größer dimensioniert, Rückholfeder Handbremse, Kolben, dazu mehr Spiel in den Führungen. Ggf gibt es deswegen weniger Probleme bei anderen.
Ob andere Hersteller im Ggs zu VW im Neuzustand dort etwas Paste verwenden, weiß ich nicht.
 
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