Bremsbeläge und Bremsscheibe Hinten bei 40000 runter

OK, 134€ ist wirklich günstig, wobei ich nicht gerne im Netz einkaufe.
Gerade bei Bremsen sind so viele Plagiate unterwegs, das es schwer wird dies zu merken.
Meine Contis habe im zwar im bunten Kaufhaus ersteigert, aber von gefälschten Reifen habe ich auch noch nichts gehört.
Es ist nicht alles schlecht im www, man muss aber halt überlegen ob ein Preis wirklich so günstig sein kann
wenn der Hersteller, zwei Händler und der Staat daran verdienen bevor es bei uns zuhause ankommt.
 
Ich müsste jetzt mal die Beläge am T6 "anfassen".
Denkbar wäre, dass die Träger "aufblühen" und damit die Gleitbleche und Beläge zu feste umfassen.

Dann wäre eine intensive Reinigung hilfreich.
Dazu muss aber der Träger ab (die dicken 165 Nm Schrauben), denn sonst ist die Scheibe im Weg der Drahtbürste, die da druch muss.
Genau so ist es!
Vorne ist einfach mehr Spiel, mehr Bremskraft, mehr Bewegung. Mit Flugrost oder draußen parken hat das aber nix zu tun, einer stets gangbaren Bremse ist es egal, wo geparkt wird. Jedoch benötigt die hintere schon mehr Wartung.

Der Rost hinter den Blechen in den Führungen ist das Problem. Hinten alles enger in den Führungen, somit ist schneller alles axial fest.

Alle 2 Jahre alles sauber machen, Träger ab, feilen, säubern, schmieren, einbauen = perfektes tragbild bis Verschleißgrenze.

Hab jetzt km Stand 57 TKm, hintere Bremse, erster Satz, wurde bei km-Stand 0 aber komplett demontiert und ordentlich geschmiert:

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Alle 2 Jahre alles sauber machen, Träger ab, feilen, säubern, schmieren, einbauen
Bei meinem Stundenlohn ist das aber mehr als der VW-Preis für neue Träger 😎

Also Träger ab, neuen dran, neue Schrauben (müssen immer ersetzt werden) ... auch irgendwie komisch.
 
Bei meinem Stundenlohn ist das aber mehr als der VW-Preis für neue Träger 😎

Also Träger ab, neuen dran, neue Schrauben (müssen immer ersetzt werden) ... auch irgendwie komisch.
Ehrlich gesagt lasse ich es es auch manchmal 2 -4 Jahre schleifen, dann läuft das auch noch und die Scheiben halten locker über 120 Tkm.
Geht eigentlich ganz schnell wenn man es paar mal gemacht hat, ordentliche Feile hat und mit Radwechsel kombiniert.

Meinen Stundenlohn darf ich im Haushalt nicht mehr rechnen...

Warum neuer Träger? Schrauben ok, hab ich aber auch noch nie erneuert, sondern Klecks loctite 243 mittelfest ran.
 
Warum neuer Träger?
Weil der billiger ist als der Feilen-Lohn ;)

Aber Du hast Recht - wahrscheinlich muss mal da wirklich öfter ran.
Ggf, machen ich die Verschleissteile vor dem Sommerurlaub neu ... dann feile ich den Träger auch.

Edit: Hab ja 2 Träger vom T5 rumliegen ... da kann ich üben. Oder ich bereite die auf (einer hat fest gegammelte Bolzen) und kann dann immer tauschen ...
 
Ich möchte die Frage einmal anders herum stellen: Wie lange sollten im Normalfall die Bremsscheiben, die Bremsbeläge und andere Teile des Bremssystems halten, wenn man selbst keine Wartungsarbeiten durchführt, bzw. welche Werte sind üblich? - Nicht jeder hat Werkzeug oder eine Werkstatt zu Hause.

Und noch eine Frage: Soll ich beim Wechsel der Scheibe bzw. der Beläge die Werkstatt darauf aufmerksam machen, dass bestimmte Teile geschmiert werden sollen?
 
Edit: Hab ja 2 Träger vom T5 rumliegen ... da kann ich üben. Oder ich bereite die auf (einer hat fest gegammelte Bolzen) und kann dann immer tauschen ..
Auch die Bolzen kann man wieder schön gangbar machen. Schön sauber machen das Loch, z. B. mit passenden Bohrer, und wieder gut schmieren. Bolzen säubern. Auf Gummitülle aufpassen.
 
Neue Bolzen, neue Tüllen und Glitschi waren beim Hella/Pagid-Sattel-Doppelpack dabei 👍
Dank neuer TRW-Träger brauchte ich das nicht - also übrig.

Das Gleitloch müsste 10mm haben ... vermute ich.
 
Weil der billiger ist als der Feilen-Lohn ;)

Aber Du hast Recht - wahrscheinlich muss mal da wirklich öfter ran.
Ggf, machen ich die Verschleissteile vor dem Sommerurlaub neu ... dann feile ich den Träger auch.

Edit: Hab ja 2 Träger vom T5 rumliegen ... da kann ich üben. Oder ich bereite die auf (einer hat fest gegammelte Bolzen) und kann dann immer tauschen ...
Mich ärgert beim Tauschen immer, das man, auch wenn es billiger ist, so viele Teile wegwerfen soll.
Gilt auch für Bremssättel usw., wo oft eine Reparatur mit einem Dichtsatz ausreicht.
 
Wenn du es selbst machst, kannst du die Teile doch wiederverwenden. Die OEMs empfehlen den Austausch wg. Kosten und Umsatz im Aftersales.
Eine Schraube mit Tuflok Punkt darf lt. DIN wiederverwendet werden. Wenn nicht, wie oben beschrieben Klecks Loctite 243 verwenden.

Übrigens werden Teile wie vor allem Bremssättel ja wiederverwendet, indem sie neu aufbereitet werden. Kann man dann bei Stahlgruber etc. kaufen. VW verdient also auch beim Verkauf der demontierten Teile an den Wiederaufbereiter.

Du darfst dir auch eine Bremsscheibe Plan drehen (lassen), solange Mindestdicke das hergibt. War früher Standard in Vertragswerkstätten, als es noch wirtschaftlich war. Keiner zwingt uns, die Teile weg zu werfen.

Edit: vor allem nicht der VW Preis von Original Ersatzteilen... Der Preis auf dem freien Markt ggf schon...
 
Also bei mir sieht alles dem Alter entsprechend aus. Noch nie was dran gemacht und aktuell gut 70 000km gelaufen. Gekauft mit 15 000km im April 2020 und seit dem überwiegend hinter nur 2 Sitze und ein paar leichte Sachen drin. Ab und an mal Moped mit Klamotten aber die meiste Zeit mit wenig Kram.
Allerdings versuche ich auch nicht mit über 2t Auto neu verbrauchsrekorde aufzustellen und stehe dabei auf der Straße im Weg. Verbrauch immer so 9.5 10l auf 100km

Bremse hinten
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Bremse vorne


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Im Vgl zu meinem Scheiben hinten fährst du aber nicht viel im Streusalz rum. Sieht man am Flasch der Bremsscheibe. Trotz Lackierung sind die bei mir schön vergammelt. Und erst 3 Winter. Aber das ist nur ein optisches Problem.
Dann rosten natürlich auch die Bremssattelträger weniger und die Bremse benötigt weniger Pflege.
 
Also ich führe keine Untersuchungen durch was an Salz auf der Straße liegt. Der Bus Wird fast jeden Tag bei jedem Wetter bewegt. Ich muss gestehen es ist aktuell noch der Dreck vom Winter drauf. Bin immer noch nicht zum waschen gekommen.
Bin halt meist im Norden Deutschlands unterwegs und entsprechend sind die Straßen.
 
Ok, ich hab dort Bekanntschaft und kaufe gern gebrauchte Autos aus dem Norden. Da sind die Unterböden kaum vergammelt.
Vgl dein Bild mit meinem Beitrag 102, ist deutlich. Bei uns im Fichtelgebirge wird sehr viel gestreut. Ggf. auch mit aggressiveren Salz. Mittlerweile wird selbst bei höherem Schnee gar nicht mehr geräumt sondern nur noch weggesalzen.
Deine Bremsen werden mit gutem Tragbild bis zur Verschleißgrenze ohne Sondermasnahmen halten.
 
Klar haben wir hier weniger Tage mit Schnee und Eis. Die Funktion des Schieber von am Streuwagen kennen die hier aber auch nicht. Da wird Salz geschmissen wie blöd anstatt erstmal zu schieben. Wenn die Straße dann trocken ist, ist sie wieder weiß.
Mein Auto wird halt auch fast jeden Tag bewegt und ab und an auch mal die Handbremse beim Fahren bewegt. Gerade im Winter und bei nassem Wetter. Wenn die schieben mal rost haben weil er doch mal länger stand wird halt auch mal kräftiger gebremst oder die Handbremse mal öfter beim Fahren genutzt. Leider kann man mit den E Gas ja nicht mehr beim Fahren leicht auf die Bremse um sie so frei zu bekommen.
 
Ich mein ja den Bereich der Bremsscheibe, der keine Tragfläche ist, Flansch und Rand. Sieht auch sehr gut aus bei dir, wie neu, null Rost, trotz 15 Tkm mehr als meine.
Das ist ein Indiz, dass auch die Träger bei euren Wintern weniger rosten und somit des Tragflächenproblem geringer ist (Beläge in den Führungen der Träger nicht mehr gangbar).
 
Der Rost hinter den Blechen in den Führungen ist das Problem. Hinten alles enger in den Führungen, somit ist schneller alles axial fest.
Das bedeutet aber eigentlich, es reicht wenn man HINTER den Blechen schmiert - nicht AUF den Blechen wo die Beläge laufen?

Ich frage deshalb, weil ich eigentlich mit der Zeit dazu übergegangen bin die Beläge dort wo diese Bleche genutzt werden absichtlich "trocken" zu montieren. (Ohne Probleme deshalb)
Auf den verchromten Blechen rosten die Bremsklötze gewöhnlich nicht fest.
Wenn dort geschmiert wird, führt es meiner Meinung nach eher dazu, dass sich dort dann Bremsstaub und Dreck festsetzt und der Bremsklotz dadurch eher weniger "beweglich" ist - als ohne?
Direkt nach Montage und die erste Zeit sowieso.

Die Bolzen MÜSSEN natürlich gut geschmiert sein, sind diese tatsächlich bei neuen T6/T6.1 NICHT geschmiert eingebaut worden?!?

Unter den Blechen macht es natürlich auch Sinn um Rost zu verhinder (egal mit welchem Mittel...)
 
Ok danke, dann sehe ich es aber auch eher so wie schon geschrieben wurde...

Wenn überhaupt, kann man es dann aber nur dann dem "trockenen Einbau" anhängen, wenn die Bremse einseitig abgefahren wurde.
(Also ein Bremsklotz abgefahren und der andere noch gut)
Dann war die Bremse nicht ausreichend gängig.

Wenn aber das Tragbild generell nicht passt bzw. die Bremse verrostet ist, so liegt es ja meistens an "zu wenig Nutzung" und ev. noch der Qualität der Teile.

Es hängt nat. zusammen.
Da sich die Klötze hinten gewöhnlich wenig bis gar nicht bewegen, setzen sich diese nat. viel schneller fest als vorne.
Aber haben sich bei euch tatsächlich die Klötze an den Chromblechen festgerostet?
Man merkt ja bei der Montage, dass die Klötze "trocken" besser auf den Blechen gleiten als mit der Paste.
 
Ich habe beim letzten Bremsentausch (Scheiben und Beläge vo + hi) alles penibel gereinigt Sattelträger/ Führungen und die Gleitbuchsen des Sattels sowie Führung der Beläge sorgfältig geschmiert (trotz verchromter Bleche). Das war vorher werksmäßig absolut trocken…
Nach inzwischen 4500 km (ok, ist jetzt auch nicht die Welt) sieht das bei mir noch fast aus wie am Tag des Einbaus.
Es bilden sich auch keine auffälligen Bremsstaub-Anhaftungen.
Bei mir war der Wechsel übrigens auch bei knapp 40tkm notwendig geworden.
 
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