Bremsbeläge und Bremsscheibe Hinten bei 40000 runter

Bremse Original nach 75000 km und die dann verbauten TRW:
 

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Grüße Euch,
kann ich davon ausgehen, das die Bremse beim T6.1 ebenso trocken eingebaut wird, oder wurde das geändert?
 
Grüße Euch,
kann ich davon ausgehen, das die Bremse beim T6.1 ebenso trocken eingebaut wird, oder wurde das geändert?
Hi. Ich gehe nicht davon aus, dass es geändert wurde. Kann man ja ganz einfach erkennen, wenn du Bremssattelträger und Belagführungen ansiehst. Bei nen nagelneuen Golf Sportsvan in der Familie auch alles ohne Paste verbaut, die Werkstatt änderte dies auf Kulanz bei km Stand 550km. Ein Armutszeugnis.

Die Werkstatt hat auch erzählt, dass hinten Beschichtungen zum Einsatz kommen sollen, habe diese aber noch an keinen neuen VW Bremssattelträger gesehen. Auch am Sportsvan ein blankes Schmiedeteil.

Ich versteh das einfach nicht, ganz wenig Schmiermittel verwenden, gem. mitgelieferter Einbauanleitung, z. B. von ATE, TRW etc, und VW hätte mind. 3 Jahre keine Beanstandungen, die Kunden und Werkstätten keinen Ärger und auch optisch ein "schöneres" Auftreten.
 
Ohwe, ich hab’s befürchtet. Ich hätte fast Lust das selbst zu schmieren. Wobei ich nicht das neue Auto zerlegen will.

Wie hat das mit der Kulanz funktioniert? Habt ihr einfach den trockenen Einbau bemängelt oder war die Bremse fest bzw. hat es Geräusche gegeben?
 
Grüße Euch,
kann ich davon ausgehen, das die Bremse beim T6.1 ebenso trocken eingebaut wird, oder wurde das geändert?
Hi. Ich gehe nicht davon aus, dass es geändert wurde. Kann man ja ganz einfach erkennen, wenn du Bremssattelträger und Belagführungen ansiehst. Bei nen nagelneuen Golf Sportsvan in der Familie auch alles ohne Paste verbaut, die Werkstatt änderte dies auf Kulanz bei km Stand 550km. Ein Armutszeugnis.

Die Werkstatt hat auch erzählt, dass hinten Beschichtungen zum Einsatz kommen sollen, habe diese aber noch an keinen neuen VW Bremssattelträger gesehen. Auch am Sportsvan ein blankes Schmiedeteil.

Ich versteh das einfach nicht, ganz wenig Schmiermittel verwenden, gem. mitgelieferter Einbauanleitung, z. B. von ATE, TRW etc, und VW hätte mind. 3 Jahre keine Beanstandungen, die Kunden und Werkstätten keinen Ärger und auch optisch ein "schöneres" Auftreten.
Ohwe, ich hab’s befürchtet. Ich hätte fast Lust das selbst zu schmieren. Wobei ich nicht das neue Auto zerlegen will.

Wie hat das mit der Kulanz funktioniert? Habt ihr einfach den trockenen Einbau bemängelt oder war die Bremse fest bzw. hat es Geräusche gegeben?
In diesem Fall hat er es direkt ohne Tam tam geschmiert, war das 3. Auto bei dem Händler. Weiß nicht, wie er das mit VW klärt. Allgemein gilt durch VW eine Grenze von 6 Monaten und 12Tkm. Sobald dann Riefen oder Rost drauf ist, wird geschmiert oder komplett getauscht wie bei mir. Und mit Paste montiert. Blöd da es meist erst im ersten Winter richtig auftritt.
Lt. Händler sollte man etwas Rost erkennen.Auch normale Flugrostbilder nachm Regen sind möglich, um die Stunde Arbeit mit VW innerhalb der Frist abzurechnen.
 
Hi, hat jemand einen Link auf die Anleitung was genau geschmiert werden soll. Das lasse ich vor der Übergabe noch machen. Dann kann ich den freundlichen darauf hinweisen,
 
Vielen Dank @CBR954RR
Mal sehen wie und ob ich das regeln kann. Noch lässt sich unser Auto Zeit.

@LNI Es geht um die Fläche von Bremssattelträger auf die der Bremsklotz läuft.
 
Hi, hat jemand einen Link auf die Anleitung was genau geschmiert werden soll. Das lasse ich vor der Übergabe noch machen. Dann kann ich den freundlichen darauf hinweisen,

Das brauchst du einer Werkstatt nicht erklären, das ist Grundwissen. Es funktioniert Graphit-, Keramik- oder Kupferpaste, oder das Plastilube.wichtig ist, dass überhaupt irgendwas drauf ist. Über die Unterschiede gibt es vielerlei Meinungen. Die Paste von VW ist auf Graphitbasis, u funktioniert gut und hält lange, falls vorhanden. TN siehe Beitrag 79 hier.
 
Aktuell .. bei 140 Tkm .. sehen meine Bremsenzombies so aus:


Dafür, dass sie jetzt 85.000 km alt sind, gar nicht so schlimm (im Vergleich zu anderen).

Neue ATE (Scheiben und Beläge) liegen schon bereit.
 
Nach 75000 km sieht meine vordere Bremsanlage so aus:
VW_Multivan_T6_Bremsscheibe_links_vorne.jpg
Bis auf einen äußeren Rostrand sieht das für mich recht gleichmäßig aus.

Die linke hintere Bremsanlage sieht so aus:
VW_Multivan_T6_Bremsscheibe_links_hinten.jpg
Bei diesem Anblick war ich dann schon erschreckt ...

Warum kann sich eine hintere Bremsscheibe dermaßen ungleichmäßig abnutzen?

Ich werde die Bremse demnächst in der Werkstatt erneuern lassen. Was kann man tun, damit ein solch ungewöhnlicher Verschleiß nicht mehr auftritt?
 
Was kann man tun, damit ein solch ungewöhnlicher Verschleiß nicht mehr auftritt?
Bremsen, regelmäßig auch mal ordentlich, auch mal mit Beladung.

Das ist auch nicht ungewöhnlich, sondern habe viele, auch andere Autos.
 
Ich vermute: Nie draußen parken.

Wenn ich mir die Entwicklung meiner 2 Sätze Scheiben hinten angucke, dann ist es vermutlich folgender Teufelskreis:

Scheibe rostet leicht(also sowohl wenig wie auch schnell) es reicht ein bisschen regen.
Rost reibt Belag stärker ab
Belag reibt Scheibe nicht mehr blank
Dadurch rostet die Scheibe mehr
 
Hallo
Ich benutze die Handbremse bei jeder Fahrt ohne Zuladung einmal zum Bremsen.
Wenn die Verkehrssituation es erlaubt, bremse ich über etwa 100m stark mit der HB ab.
Der Flugrost nach starkem Regen ist immer sofort weg.
Die hinteren Bremsscheiben sind noch immer sehr gut.
Gruß Peter
 
Hier wurde ja desöfteren vermutet, dass die Beläge nicht gut gleiten, weil VW diese ab Werk trocken in die Gleitbleche eingesetzt.

Ich habe gerade am T5 Träger und Sattel erneuert.
Scheiben, Beläge und Gleitbleche habe ich die vorhandenen weiter verwendet.

Die Beläge liessen sich sehr leicht einsetzt und waren in keinster Weise klemmig oder hakelig.
Ok, sie hatten an den Nasen auch einen Tupfer LM Keramikpaste bekommen. Der aber nicht entscheidend war.

Ich müsste jetzt mal die Beläge am T6 "anfassen".
Denkbar wäre, dass die Träger "aufblühen" und damit die Gleitbleche und Beläge zu feste umfassen.

Dann wäre eine intensive Reinigung hilfreich.
Dazu muss aber der Träger ab (die dicken 165 Nm Schrauben), denn sonst ist die Scheibe im Weg der Drahtbürste, die da druch muss.

In Summe bleibe ich aber bei meiner Gammel-Theorie.
Die Scheiben hinten "blühen" extrem schnell und der Flugrost verbraucht die Beläge aussen stärker, wodurch dort nicht mehr "gebremst" wird, was wieder Rost begünstigt.
 
Ich dachte immer das wäre ein alt bekanntes VAG Problem, weil die Hinterachsbremsen nicht mehr heiß genug werden, das ist mir schon bei vielen Fahrzeugen aus dem VAG Konzern aufgefallen.
 
2007er Passat und 2007 Golf5 haben/hatten das bei mir nie ... und standen auch immer draussen.

Beim T6 habe ich, als er mit 55.000 km hinten neue Scheiben/Beläge bekam, auch deutlich mehr Bremskaft zu spüren geglaubt.
Es ist also nicht nur Optik, wenns hinten gammelt.
 
Ich glaube mal vernommen zu haben, es es daran liegt das die Bremsen heute oft zu groß dimensioniert sind und dadurch nicht mehr richtig heiß werden und gammeln?
 
oft zu groß dimensioniert
... oder wir "unterlasten" unser Klein-Lkws, wenn wir immer nur die 4 Jährigen zur Kita schippern oder mal den Kasten Limo holen fahren.
... statt 2 t Kies mit 100km/h bergab ins Tal bringen.
Selbst vollgeranzt im Urlaub rolle ich so passend an die 30 km/h Spur der franz. Mautstelle, dass das DSG Runtertippen fast schon reicht.

Aber 16 Zoll Eisen für 5,2 t Zuggewicht finde ich gar nicht sooo groß :)
 
Dieses Problem gibt es im gesamten Konzern.
Ein Kunde hatte an seinem Caddy aus 2014 mit brutalem 1.2er 105PS Motor
eine 272mm Bremse an der Hinterachse. Wofür ???
Da helfen auch keine Bremsscheiben von ATE, ist reine Geldverschwendung, meine Meinung dazu.
Ich wirke dem entgegen durch gelegentliches schleifen lassen über die Handbremse.
 
Bremsscheiben von ATE, ist reine Geldverschwendung
Der ATE Satz war in meinen Augen exorbitant günstig (komplett 134 EUR) und ursprünglich für den T5 gedacht .. da waren die Teile aber noch OK.

 
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