Xeni
Jung-Mitglied
- Registriert
- 21 März 2025
- Beiträge
- 26
- Reaktionspunkte
- 8
- Punkte
- 5
- Mein Auto
- T5 Multivan
Hallo T5 Spezialisten,
ich habe mich gerade hier angemeldet, da ich keine Ahnung von dem "neuen" Auto meiner Frau (BNZ, 270000km) habe und etwas ratlos bin. Serviceheft bis auf 1Jahr zwischendurch lückenlos. Vorreparaturen - bis auf Gelenkwellen - nichts eingetragen und uns leider somit nicht bekannt.
Kürzlich erst angeschafft hatten wir einen guten Eindruck vorab aber eigentlich bisher nur Probleme. Dachte mit dem Beheben der letzten Ölundichtigkeit in der letzten Woche ist alles i.O. - leider Fehlanzeige, jetzt gingen die Probleme erst richtig los, ich versuche die Kurzfassung:
Ab Betriebstemperatur (Kühlmittel 90; Öl ca.>80Grad) und bei Drehzahlen unter ca. 2000U/min fängt der Motor an zu Ruckeln und geht auch teilweise aus. Er springt dann erst nach einiger Wartezeit wieder an - nur mit Orgeln.
Das 1.Mal sind nach dem Rechtsabbiegen, etwas untertourig mit Tankstand kurz vor Reserve, das Motorruckeln und schlechte Gasannahme aufgetreten. Das 2.Mal ca. 10km nach dem Volltanken - Rechtskurve Berg hoch, an Kreuzung angehalten, ging der Motor aus und wollte nicht wieder an. Erst nach Rückwärtsrunterrollen in Parklücke und ca. 5 - 10min Wartezeit. Deshalb war ich zunächst der Meinung mir vielleicht beim Wechsel der Pumpe ein Luftpolster im Zylinderkopf eingefangen zu haben.
Ansonsten ist ein (Kalt)start ohne Probleme auch nach 2 Wochen Standzeit möglich, kein Rauchen, Warmstart ohne Probleme - (wenn nicht vorher das Problem da war), auch Vollast kein Problem - erreicht über 160km/h auf der Autobahn.
Ich kann das Problem auf 3 Arten provozieren:
1. Im Leerlauf auf Betriebstemperatur bringen (100Grad Öl) - Motor ruckelt dann zwar nicht merklich, springt aber erst nach dem Abkühlen - nur mit Orgeln - wieder an.
2. Stop / Go im Stadtverkehr bei Betriebstemperatur - fängt an zu Ruckeln, geht evtl. aus und springt erst nach dem Abkühlen wieder an. Hat der Motor noch keine Betriebstemperatur - alles ok
3. Untertouriges fahren < 2000U/min ebenfalls erst bei voller Temp. - gehen die Probleme los.
Wenn man den Motor dann wieder angekurbelt kriegt und "normal" fährt - Landstr. , Autobahn oder auch ohne Stau durch die Stadt - alles ok.
Leider aber das Auto meiner Frau und sie muss arbeitstechnisch jeden Tag 2x durch den Großstadtjungle.
Was bisher geschah: Tandempumpe neu (Pierburg) weil Öl rauslief, Dieselfilter neu (MANN oder Hengst bin nicht ganz sicher), Vorförderpumpe läuft hörbar an beim Zündung einschalten, Ventildeckeldichtung wurde vom Vertrauensmann neu abgedichtet, nachdem ein Unfähiger (vom Verkäufer bezahlter) den neuen Deckel undicht eingebaut hat. Mein Vertrauensmann beschrieb mir eine Nockenwelle, PDEs, Zahnräder ... im ordenlichen Zustand (Sichtprüfung), Motor-Fehlerspeicher war bis gestern immer leer.
Gestern im Stadtverkehr war das Problem wieder da. Bei bekannter Werkstadt angehalten, dort wurde mir ein Auslesegerät zur Verfügung gestellt: Fehlerauslese: Verbrennungsaussetzer 5.Zylinder. Ich durfte das Gerät mitnehmen und habe während der Ruckelfahrt Mengenausgleich gemessen: Zylinder 5 - 2,99ml/str, die anderen schwankten mehr oder weniger vor sich hin. Auf der Autobahn stabilisierten sich die Diagramme aber Nr.5 blieb grenzwertig. Keinen Rauch im Spiegel gesehen und keinen Leistungsverlust bemerkt, bin aber nicht Volllast gefahren wegen der Beobachtung. Von der Autobahn runter waren Ruckeln und schwankende Diagramme wieder da. Zu Hause Motor aus, war wie erwartet Neustart erst nach Abkühlung und Orgeln möglich. Kumpel besucht - war nicht da - also 3/4h im Auto gehockt bis Öl auf ca. 60Grad gesunken war, georgelt und 3km nach Hause.
Heute früh Motorstart ohne Probleme, Messung aktiviert, ca. 60km zur Arbeit: Landstr. , Autobahn, Stadt. Alle Zylinder zwichen ca. -0,5 und +0,5ml/str. , Schwankungen kreuz und quer bei Lastwechsel - aber denke das ist normal, oder? Habe diesmal auch Videos der Messung gemacht. Auf Arbeit Motor aus - sofortiger Neustart ohne Probleme möglich, später Kaltstart ohne Probleme.
Anschließend zur Werkstatt gefahren, Manometer an Tandempumpe angeschlossen: Start / Leerlauf ca. 4bar (starke Zeigerschwankungen, nicht glyzeringefüllt also normal, oder? Oder deutet das doch auf Luft im System hin? Je höher die Drehzahl beruhigt sich der Zeiger: 1000U/min - 5bar; 1500U/min - 10bar.
Ich war schon langsam dabei mich mit dem Gedanken PDEs, Kabelbaum, ... irgenwas in der Richtung neu, vertraut zu machen. Aber die Druckmessung gibt mir zu denken. Ich habe hier im Forum diese Druck-angaben nur mit gedrosseltem Rücklauf gefunden. Ich habe am Rücklauf nichts gemacht. Ich wollte den Druck morgen während der Fahrt messen, parallel die Mengenabweichungen der Düsen. Aber ab 1500U/min ist der Zeiger bei 10bar Kraftstoffdruck am Anschlag. Hab ich vielleicht Rücklaufprobleme? Also wie gesagt, bevor ich (oder mein Vertrauensmann) wieder den Ventildeckel und womöglich noch mehr runterreiße, würde ich gerne evtuelle Probleme in der Peripherie ausschließen.
Ist jetzt doch eine etwas längere Kurzfassung geworden, hoffe ich hab nix Wichtiges vergessen und der ein oder andere hat durchgehalten und kann womöglich helfen. Ich darf das Diagnosegerät und Manometer übers Wochenende nutzen und wollte morgen das Problem nochmal provozieren und dann messen. Wir sind Euch echt dankbar für Tips!
Ansonsten allen ein schönes Wochenende !
X.&I. (mein Name war hier leider schon vergeben)
ich habe mich gerade hier angemeldet, da ich keine Ahnung von dem "neuen" Auto meiner Frau (BNZ, 270000km) habe und etwas ratlos bin. Serviceheft bis auf 1Jahr zwischendurch lückenlos. Vorreparaturen - bis auf Gelenkwellen - nichts eingetragen und uns leider somit nicht bekannt.
Kürzlich erst angeschafft hatten wir einen guten Eindruck vorab aber eigentlich bisher nur Probleme. Dachte mit dem Beheben der letzten Ölundichtigkeit in der letzten Woche ist alles i.O. - leider Fehlanzeige, jetzt gingen die Probleme erst richtig los, ich versuche die Kurzfassung:
Ab Betriebstemperatur (Kühlmittel 90; Öl ca.>80Grad) und bei Drehzahlen unter ca. 2000U/min fängt der Motor an zu Ruckeln und geht auch teilweise aus. Er springt dann erst nach einiger Wartezeit wieder an - nur mit Orgeln.
Das 1.Mal sind nach dem Rechtsabbiegen, etwas untertourig mit Tankstand kurz vor Reserve, das Motorruckeln und schlechte Gasannahme aufgetreten. Das 2.Mal ca. 10km nach dem Volltanken - Rechtskurve Berg hoch, an Kreuzung angehalten, ging der Motor aus und wollte nicht wieder an. Erst nach Rückwärtsrunterrollen in Parklücke und ca. 5 - 10min Wartezeit. Deshalb war ich zunächst der Meinung mir vielleicht beim Wechsel der Pumpe ein Luftpolster im Zylinderkopf eingefangen zu haben.
Ansonsten ist ein (Kalt)start ohne Probleme auch nach 2 Wochen Standzeit möglich, kein Rauchen, Warmstart ohne Probleme - (wenn nicht vorher das Problem da war), auch Vollast kein Problem - erreicht über 160km/h auf der Autobahn.
Ich kann das Problem auf 3 Arten provozieren:
1. Im Leerlauf auf Betriebstemperatur bringen (100Grad Öl) - Motor ruckelt dann zwar nicht merklich, springt aber erst nach dem Abkühlen - nur mit Orgeln - wieder an.
2. Stop / Go im Stadtverkehr bei Betriebstemperatur - fängt an zu Ruckeln, geht evtl. aus und springt erst nach dem Abkühlen wieder an. Hat der Motor noch keine Betriebstemperatur - alles ok
3. Untertouriges fahren < 2000U/min ebenfalls erst bei voller Temp. - gehen die Probleme los.
Wenn man den Motor dann wieder angekurbelt kriegt und "normal" fährt - Landstr. , Autobahn oder auch ohne Stau durch die Stadt - alles ok.
Leider aber das Auto meiner Frau und sie muss arbeitstechnisch jeden Tag 2x durch den Großstadtjungle.
Was bisher geschah: Tandempumpe neu (Pierburg) weil Öl rauslief, Dieselfilter neu (MANN oder Hengst bin nicht ganz sicher), Vorförderpumpe läuft hörbar an beim Zündung einschalten, Ventildeckeldichtung wurde vom Vertrauensmann neu abgedichtet, nachdem ein Unfähiger (vom Verkäufer bezahlter) den neuen Deckel undicht eingebaut hat. Mein Vertrauensmann beschrieb mir eine Nockenwelle, PDEs, Zahnräder ... im ordenlichen Zustand (Sichtprüfung), Motor-Fehlerspeicher war bis gestern immer leer.
Gestern im Stadtverkehr war das Problem wieder da. Bei bekannter Werkstadt angehalten, dort wurde mir ein Auslesegerät zur Verfügung gestellt: Fehlerauslese: Verbrennungsaussetzer 5.Zylinder. Ich durfte das Gerät mitnehmen und habe während der Ruckelfahrt Mengenausgleich gemessen: Zylinder 5 - 2,99ml/str, die anderen schwankten mehr oder weniger vor sich hin. Auf der Autobahn stabilisierten sich die Diagramme aber Nr.5 blieb grenzwertig. Keinen Rauch im Spiegel gesehen und keinen Leistungsverlust bemerkt, bin aber nicht Volllast gefahren wegen der Beobachtung. Von der Autobahn runter waren Ruckeln und schwankende Diagramme wieder da. Zu Hause Motor aus, war wie erwartet Neustart erst nach Abkühlung und Orgeln möglich. Kumpel besucht - war nicht da - also 3/4h im Auto gehockt bis Öl auf ca. 60Grad gesunken war, georgelt und 3km nach Hause.
Heute früh Motorstart ohne Probleme, Messung aktiviert, ca. 60km zur Arbeit: Landstr. , Autobahn, Stadt. Alle Zylinder zwichen ca. -0,5 und +0,5ml/str. , Schwankungen kreuz und quer bei Lastwechsel - aber denke das ist normal, oder? Habe diesmal auch Videos der Messung gemacht. Auf Arbeit Motor aus - sofortiger Neustart ohne Probleme möglich, später Kaltstart ohne Probleme.
Anschließend zur Werkstatt gefahren, Manometer an Tandempumpe angeschlossen: Start / Leerlauf ca. 4bar (starke Zeigerschwankungen, nicht glyzeringefüllt also normal, oder? Oder deutet das doch auf Luft im System hin? Je höher die Drehzahl beruhigt sich der Zeiger: 1000U/min - 5bar; 1500U/min - 10bar.
Ich war schon langsam dabei mich mit dem Gedanken PDEs, Kabelbaum, ... irgenwas in der Richtung neu, vertraut zu machen. Aber die Druckmessung gibt mir zu denken. Ich habe hier im Forum diese Druck-angaben nur mit gedrosseltem Rücklauf gefunden. Ich habe am Rücklauf nichts gemacht. Ich wollte den Druck morgen während der Fahrt messen, parallel die Mengenabweichungen der Düsen. Aber ab 1500U/min ist der Zeiger bei 10bar Kraftstoffdruck am Anschlag. Hab ich vielleicht Rücklaufprobleme? Also wie gesagt, bevor ich (oder mein Vertrauensmann) wieder den Ventildeckel und womöglich noch mehr runterreiße, würde ich gerne evtuelle Probleme in der Peripherie ausschließen.
Ist jetzt doch eine etwas längere Kurzfassung geworden, hoffe ich hab nix Wichtiges vergessen und der ein oder andere hat durchgehalten und kann womöglich helfen. Ich darf das Diagnosegerät und Manometer übers Wochenende nutzen und wollte morgen das Problem nochmal provozieren und dann messen. Wir sind Euch echt dankbar für Tips!
Ansonsten allen ein schönes Wochenende !
X.&I. (mein Name war hier leider schon vergeben)
