BNZ Motorruckeln, Leerlaufschwankungen, schlechtes Anspringen - bei Betriebstemp. / <2000U/min

Xeni

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Mein Auto
T5 Multivan
Hallo T5 Spezialisten,
ich habe mich gerade hier angemeldet, da ich keine Ahnung von dem "neuen" Auto meiner Frau (BNZ, 270000km) habe und etwas ratlos bin. Serviceheft bis auf 1Jahr zwischendurch lückenlos. Vorreparaturen - bis auf Gelenkwellen - nichts eingetragen und uns leider somit nicht bekannt.
Kürzlich erst angeschafft hatten wir einen guten Eindruck vorab aber eigentlich bisher nur Probleme. Dachte mit dem Beheben der letzten Ölundichtigkeit in der letzten Woche ist alles i.O. - leider Fehlanzeige, jetzt gingen die Probleme erst richtig los, ich versuche die Kurzfassung:
Ab Betriebstemperatur (Kühlmittel 90; Öl ca.>80Grad) und bei Drehzahlen unter ca. 2000U/min fängt der Motor an zu Ruckeln und geht auch teilweise aus. Er springt dann erst nach einiger Wartezeit wieder an - nur mit Orgeln.
Das 1.Mal sind nach dem Rechtsabbiegen, etwas untertourig mit Tankstand kurz vor Reserve, das Motorruckeln und schlechte Gasannahme aufgetreten. Das 2.Mal ca. 10km nach dem Volltanken - Rechtskurve Berg hoch, an Kreuzung angehalten, ging der Motor aus und wollte nicht wieder an. Erst nach Rückwärtsrunterrollen in Parklücke und ca. 5 - 10min Wartezeit. Deshalb war ich zunächst der Meinung mir vielleicht beim Wechsel der Pumpe ein Luftpolster im Zylinderkopf eingefangen zu haben.
Ansonsten ist ein (Kalt)start ohne Probleme auch nach 2 Wochen Standzeit möglich, kein Rauchen, Warmstart ohne Probleme - (wenn nicht vorher das Problem da war), auch Vollast kein Problem - erreicht über 160km/h auf der Autobahn.

Ich kann das Problem auf 3 Arten provozieren:
1. Im Leerlauf auf Betriebstemperatur bringen (100Grad Öl) - Motor ruckelt dann zwar nicht merklich, springt aber erst nach dem Abkühlen - nur mit Orgeln - wieder an.
2. Stop / Go im Stadtverkehr bei Betriebstemperatur - fängt an zu Ruckeln, geht evtl. aus und springt erst nach dem Abkühlen wieder an. Hat der Motor noch keine Betriebstemperatur - alles ok
3. Untertouriges fahren < 2000U/min ebenfalls erst bei voller Temp. - gehen die Probleme los.

Wenn man den Motor dann wieder angekurbelt kriegt und "normal" fährt - Landstr. , Autobahn oder auch ohne Stau durch die Stadt - alles ok.
Leider aber das Auto meiner Frau und sie muss arbeitstechnisch jeden Tag 2x durch den Großstadtjungle.

Was bisher geschah: Tandempumpe neu (Pierburg) weil Öl rauslief, Dieselfilter neu (MANN oder Hengst bin nicht ganz sicher), Vorförderpumpe läuft hörbar an beim Zündung einschalten, Ventildeckeldichtung wurde vom Vertrauensmann neu abgedichtet, nachdem ein Unfähiger (vom Verkäufer bezahlter) den neuen Deckel undicht eingebaut hat. Mein Vertrauensmann beschrieb mir eine Nockenwelle, PDEs, Zahnräder ... im ordenlichen Zustand (Sichtprüfung), Motor-Fehlerspeicher war bis gestern immer leer.
Gestern im Stadtverkehr war das Problem wieder da. Bei bekannter Werkstadt angehalten, dort wurde mir ein Auslesegerät zur Verfügung gestellt: Fehlerauslese: Verbrennungsaussetzer 5.Zylinder. Ich durfte das Gerät mitnehmen und habe während der Ruckelfahrt Mengenausgleich gemessen: Zylinder 5 - 2,99ml/str, die anderen schwankten mehr oder weniger vor sich hin. Auf der Autobahn stabilisierten sich die Diagramme aber Nr.5 blieb grenzwertig. Keinen Rauch im Spiegel gesehen und keinen Leistungsverlust bemerkt, bin aber nicht Volllast gefahren wegen der Beobachtung. Von der Autobahn runter waren Ruckeln und schwankende Diagramme wieder da. Zu Hause Motor aus, war wie erwartet Neustart erst nach Abkühlung und Orgeln möglich. Kumpel besucht - war nicht da - also 3/4h im Auto gehockt bis Öl auf ca. 60Grad gesunken war, georgelt und 3km nach Hause.
Heute früh Motorstart ohne Probleme, Messung aktiviert, ca. 60km zur Arbeit: Landstr. , Autobahn, Stadt. Alle Zylinder zwichen ca. -0,5 und +0,5ml/str. , Schwankungen kreuz und quer bei Lastwechsel - aber denke das ist normal, oder? Habe diesmal auch Videos der Messung gemacht. Auf Arbeit Motor aus - sofortiger Neustart ohne Probleme möglich, später Kaltstart ohne Probleme.
Anschließend zur Werkstatt gefahren, Manometer an Tandempumpe angeschlossen: Start / Leerlauf ca. 4bar (starke Zeigerschwankungen, nicht glyzeringefüllt also normal, oder? Oder deutet das doch auf Luft im System hin? Je höher die Drehzahl beruhigt sich der Zeiger: 1000U/min - 5bar; 1500U/min - 10bar.
Ich war schon langsam dabei mich mit dem Gedanken PDEs, Kabelbaum, ... irgenwas in der Richtung neu, vertraut zu machen. Aber die Druckmessung gibt mir zu denken. Ich habe hier im Forum diese Druck-angaben nur mit gedrosseltem Rücklauf gefunden. Ich habe am Rücklauf nichts gemacht. Ich wollte den Druck morgen während der Fahrt messen, parallel die Mengenabweichungen der Düsen. Aber ab 1500U/min ist der Zeiger bei 10bar Kraftstoffdruck am Anschlag. Hab ich vielleicht Rücklaufprobleme? Also wie gesagt, bevor ich (oder mein Vertrauensmann) wieder den Ventildeckel und womöglich noch mehr runterreiße, würde ich gerne evtuelle Probleme in der Peripherie ausschließen.
Ist jetzt doch eine etwas längere Kurzfassung geworden, hoffe ich hab nix Wichtiges vergessen und der ein oder andere hat durchgehalten und kann womöglich helfen. Ich darf das Diagnosegerät und Manometer übers Wochenende nutzen und wollte morgen das Problem nochmal provozieren und dann messen. Wir sind Euch echt dankbar für Tips!

Ansonsten allen ein schönes Wochenende !

X.&I. (mein Name war hier leider schon vergeben)
 
1000U/min - 5bar; 1500U/min - 10bar.
Ich war schon langsam dabei mich mit dem Gedanken PDEs, Kabelbaum, ... irgenwas in der Richtung neu, vertraut zu machen. Aber die Druckmessung gibt mir zu denken. Ich habe hier im Forum diese Druck-angaben nur mit gedrosseltem Rücklauf gefunden.
Der Druck ist sehr sicher normal, er wird bei 11bar abgeregelt der RLF, downloadbar bei ERWIN (VW), gibt ähnliche Werte an. Eine stabilere Anzeige kriegst du mit einer Klammer in der Messleitung (zur Dämpfung).
Bei >1.500UpM sollten 10-11bar gemessen werden - im Leerlauf ca.5-7bar.


Bezüglich der PDE- Werte würde ich neben den Mengenwerten auch die Schaltzeiten loggen und ggf. hier einstellen.
Die PDE 5 könnte man mit einer anderen Quertauschen um zu sehen ob der Fehler mitwandert.

Bei kaltem Motor (morgens vor dem Kaltstart) alle Temperaturwerte auf Plausibilität checken um Sensorfehler ausschliessen zu können.

Gruß fotowusel
 
Hallo Fotowusel,
danke für die schnelle Antwort. Ich hoffe wir haben uns nicht missverstanden: Ich habe den Kraftstoffdruck mit serienmäßigem, unveränderten Rücklauf gemessen. Meine Messwerte entsprechen eher den Angaben hier im Forum mit gedrosseltem Rücklauf, glaube ich zumindest mehrfach hier gelesen zu haben. Hab vorhin mit einem Bekannten, der bei VW schraubt, tel. und er meinte auch ihm erscheint 10bar/1500U sehr hoch. Aber er war sich nicht sicher und will das nächste Woche auf Arbeit nochmal checken.
Und ich hab mir gerade nochmal die Digramme der Mengenabgleiche angsehen, da war Zyl. 5 eher im negativen Bereich. Aber da war das Problem auch gerade nicht da. Ich war heute den ganzen Tag unterwegs (mit meinem funktionierenden alten C4 mit R5 und VP44) und hab mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen: Angenommen der Druck ist zu hoch weil mit dem Rücklauf etwas nicht stimmt - alles soweit ok, bis dann das Öl Betriebstemperatur hat und bei der Temperatur vielleicht ein Dichtring vom Vorlauf zum Rücklauf einer PDE abkackt, der Vordruck an der PDE flöten geht und dann als Folge der Mengenausgleich aus dem Ruder läuft ... Dann lässt man den Motor abkühlen, Dichtring wird wieder etwas härter und hält dem erhöhten Förderdruck wieder stand - bis zum nächsten Abkack! - so zumindest die Vorgänge heute in meiner Phantasie. Hatte heute leider noch keine Zeit, aber werde gleich nochmal probieren, solange ich das Manometer noch erkenne - wird ja gleich dunkel.
Wenn Du allerdings mit Sicherheit sagst der KS-Druck ist ok - auch bei offenem Rücklauf, dann ist meine Theorie wohl im Eimer.
 
Ich hoffe wir haben uns nicht missverstanden: Ich habe den Kraftstoffdruck mit serienmäßigem, unveränderten Rücklauf gemessen.
Nein, das ist kein Missverständnis, die Drücke sind völlig in Ordnung...

In nachfolgenden Bildern hatte ich vor einigen Jahren eine Messung dokumentiert
(weiter hinten im verlinkten Beitrag)

Ergebnis im Normalbetrieb:

Leerlauf etwas über 5 bar, >10bar bei 1.500Upm...(lauwarmer Motor)
(10bar Manometer wurde vorher mit einem Testo abgeglichen - Abweichung weniger als 0,5bar bei 10bar Enddruck)

Das schreibt der RLF dazu:
Motor starten und im Leerlauf laufen lassen.
– Leerlaufdrehzahl ablesen.
– Drehzahl auf 1500/min erhöhen.
– Angezeigten Druck am Druckmanometer beobachten. Sollwert: mindestens 7,5 bar

An der Stelle würde ich nicht weitersuchen....

Gruß fotowusel
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Druckregelventil wird der Druck auf 11bar begrenzt...

1742667632250.webp

Gruß fotowusel
 
So, war jetzt zum fahren eh zu dunkel, da ich das Manometer so wie du von außen an die Scheibe genagelt habe. Aber habe nochmal gestartet, sprang wie vermutet super an. Druck sofort bei ca. 6,5bar. Einspritzmengenausgleich aller Zylinder zw. -0,21und 0,24mg/str.
(Zylinder 5 bei 0,09 = -Zyl.2 ). Alle Temperaturen ungefähr wie erwartet. Beim Gasgeben geht der Druck bis auf kurz über 10bar aber bleibt da bis ca. 2000U/min. Da drüber geht er aber dann doch bis zum Anschlag. Wollte damit morgen eigentlich mal auf die Piste und es soweit treiben, dass das Ruckeln wieder kommt und dann mal sehen was der Druck macht. Möchte aber auch nicht das Manometer schrotten. Wenn der Druck wirklich bei 11bar begrenzt ist sollte es kein Problem sein aber ich bin mir da nicht so sicher. Aber vielleicht dümpel ich einfach mit <2000U durch die Gegend, dann kann ich mir wenigstens sicher sein, dass der Fehler bald da ist ...
Schönen Abend dann noch, melde mich bei neuen Erkenntnissen.
 
Ah, das Schaubild habe ich jetzt erst gesehen. Schön. Ist das original VW?
 
Der Druck ist sehr sicher normal, er wird bei 11bar abgeregelt der RLF, downloadbar bei ERWIN (VW), gibt ähnliche Werte an. Eine stabilere Anzeige kriegst du mit einer Klammer in der Messleitung (zur Dämpfung).
Bei >1.500UpM sollten 10-11bar gemessen werden - im Leerlauf ca.5-7bar.


Bezüglich der PDE- Werte würde ich neben den Mengenwerten auch die Schaltzeiten loggen und ggf. hier einstellen.
Die PDE 5 könnte man mit einer anderen Quertauschen um zu sehen ob der Fehler mitwandert.

Bei kaltem Motor (morgens vor dem Kaltstart) alle Temperaturwerte auf Plausibilität checken um Sensorfehler ausschliessen zu können.

Gruß fotowusel
Hatte ich vergessen vorhin, die Schaltzeiten habe ich mir beim letzten Start auch angesehen: Zyl.1=-25 ; 2=-27 ; 3=-4 ; 4=-28 ; 5=-20
Zylinder 3 weicht da etwas ab. Der hatte bei der Messung auch die größte Mengenabweichung = 0,24mg/Hub (1=-0,02 ; 2=-0,09 ; 4=-0,21 ; 5=0,09
 
Hatte ich vergessen vorhin, die Schaltzeiten habe ich mir beim letzten Start auch angesehen: Zyl.1=-25 ; 2=-27 ; 3=-4 ; 4=-28 ; 5=-20
Zylinder 3 weicht da etwas ab. Der hatte bei der Messung auch die größte Mengenabweichung = 0,24mg/Hub (1=-0,02 ; 2=-0,09 ; 4=-0,21 ; 5=0,09
Das sieht alles sehr normal aus - wie sieht es mit dem DPF aus?
Ruckeln kann damit zusammenhängen - schlechtes Anspringen jedoch nicht.
Falls es noch der erste ungereinigt ist wird der voll sein - (Aschewert auslesen?)

Hier ein paar Parameter für eine (etwas längere) Logfahrt...

2,2 'Gaspedalstellung
11,3 'Ladedruck IST
33,1 'Abgas Gegendruck
67,1 'Temperatur vor Abgasturbolader
67,3 'Druckdifferenz Partikelfilter
67,4 'Offset Druckdifferenz DPF
71,1 'Nacheinspritzmenge
73,2 'Strecke seit Regeneration
73,4 'Beladungskoeffizient
74,1 'Motordrehzahl G28
75,2 'Temperatur vor Partikelfilter
75,4 'Temperatur nach Partikelfilter

ggf. Ergebnis hier einstellen!

Gruß fotowusel
 
Zuletzt bearbeitet:
Yeah !!! Seite 9! Solch ein Bild habe ich gesucht. Kannst Du Gedanken lesen? Mein Buch von 2004 ist dann wohl doch zu alt - darin habe ich die letzte Stunde gestöbert, da ich hier "nur" Textbeschreibungen zu dem besagten Dichtring zwischen Vor- und Rücklauf gefunden habe. Wie gesagt, ich hatte solch einen Kopf noch nicht offen und keine Ahnung über die Kanäle darin, aber so habe ich mir das nach der Beschreibung vorgestellt - daher meine Phantasie mit dem hohen Förderdruck und des nachgebenden Dichtrings zwischen Vor- und Rücklauf einer PDE bei hoher Öltemperatur. Also auch wenn der Druck so passt wie er ist, würde ich einen Druckabfall erwarten, wenn das Problem kommt. Ich vermute, dass, wenn ich das Problem morgen heraufbeschwöre, mit untertourigem Fahren bei Öltemperatur > 90° , der Förderdruck etwas abfällt und wahrscheinlich Zyl. 5 wieder aus dem Ruder läuft mit dem Mengenabgleich. Tut er das nicht hab ich vielleicht doch ein Problem mit dem Kabelstecker zur PDE. Wenn ich schnell genug bin, bevor sich das Öl wieder abküht, vielleicht noch eine Druckverlustprüfung? Hab ich hier auch irgendwo gelesen. Kann ich das an dem gleichen Anschluss machen, wo jetzt das Manometer dran ist - mit 1bar Pressluft? Aber ich müsste dann wahrscheinlich auch den Rücklauf an der Pumpe aufmachen, um zu sehen ob der Druck dorthin abpfeift? Oder meinst du alles Unsinn?
 
Das sieht alles sehr normal aus - wie sieht es mit dem DPF aus?
Ruckeln kann damit zusammenhängen - schlechtes Anspringen jedoch nicht.
Falls es noch der erste ungereinigt ist wird der voll sein - (Aschewert auslesen?)

Hier ein paar Parameter für eine (etwas längere) Logfahrt...

2,2 'Gaspedalstellung
11,3 'Ladedruck IST
33,1 'Abgas Gegendruck
67,1 'Temperatur vor Abgasturbolader
67,3 'Druckdifferenz Partikelfilter
67,4 'Offset Druckdifferenz DPF
71,1 'Nacheinspritzmenge
73,2 'Strecke seit Regeneration
73,4 'Beladungskoeffizient
74,1 'Motordrehzahl G28
75,2 'Temperatur vor Partikelfilter
75,4 'Temperatur nach Partikelfilter

ggf. Ergebnis hier einstellen!

Gruß fotowusel
Hab mir die Werte vorhin alle angesehen, sah alles plausibel aus. Aber im Stand und Motor kalt. Er raucht auch nicht, glaube auch wenn das Problem da ist nicht. Auspuff blitzeblank. Aber der NSD sieht auch ziemlich neu aus, aber da fällt ja auch nachmittags die Außenhülle ab, wenn ich ihn vormittags einbaue, wahrscheinlich deshalb neu. Ich bin mir ziemlich sicher dass es ein Kraftstoffproblem ist - Druckverlust oder elektrisches Problem. Aber ich hab die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Trübung hab ich spaßenshalber am Freitag mal gemessen - ca. 0,3*1/m bei 4000U; dann nochmal bei 2500U - 0,00 - da war das letzte bischen Ruß raus wahrscheinlich. Also er scheint ziemlich sauber zu verbrennen und den Rest sauber rauszufiltern. Aber da war das Problem auch gerade nicht da, mit ruckelndem Motor hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht getraut den auf 4000U hochzujagen.
 
Also ich tippe da eher Richtung Kurbelwellensensor, wenn der Motor zu ruckeln anfängt, nimmt der Motor dann noch währenddessen Gas an?Sind all deine Kraftstoffleitungen dicht? Kraftstofffilter wann zuletzt ersetzt?
Ich hatte schon mal am t4, das Problem ab einer bestimmten Temperatur ging der Motor einfach aus, Problem war der besagte Kurbelwellensensor, kein Fehlerspeicher eintrag vorhanden. Sobald das Drehzahlsignal fehlt, legt das Msg sofort dein System lahm.
Das wäre jetzt meine Vorgehensweise, Fehler provozieren, anschließend Drehzahlsignal Kurbelwellensensor & auch Nockenwellensensor mit Oszi aufnehmen. Um das auszuschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Moin und Guten Abend,
ja- ich weiß , dass ich in diesem Forum vermutlich falsch gelandet bin aaaaaber:
Ihr habt ja Ahnung von dem, was Ihr tut und könnt mich evtl. "beraten"?!
Ich habe mir im Oktober 2024 einen T5.2 05/2011 gekauft. Er wurde schon zum Camper umgeklöppelt , aber bis das so richtig ist wie ich es mir vorstelle, baue ich noch etwas um. Aber das ist sozusagen nur "Deko".
"Sir Henry" hat noch TÜV bis August 2026 - soweit, so gut
Es tauchen aber erste Wehwehchen auf- Radio bekommt keinen Strom(einfach), es ruckelt und zittert beim Gasgeben ( teuer?) , die Spur läuft nicht richtig...
Meine Frage an Euch- ist der Bulli ein Begleiter, der voraussichtlich häufig auf die Bühne muss und mich diese "Vorstellung" jedes Mal viel kostet? Einen Schrauber, der keine 200 € Stundenlohn nimmt wird noch gesucht. Alle Kleinigkeiten repariere ich selbst.
Ich fahre gern Bulli und bin ganz stolz darauf mir endlich einen gekauft zu haben, mache mir aber momentan Gedanken, dass ich mir die Reparatur/Wartungskosten nicht leisten kann.

Vielen Dank für Eure Rückmeldung! Ein schönes Restwochenende!
Sille
Hallo, ja, vermutlich bist du beim falschen Thema hier. Ich bin auch erst seit gestern dabei und Fragensteller wie du, hab keine Ahnung von den Kisten aber dafür genug Probleme damit (wir haben den T5 seit Januar und nur Ärger damit)
Es gibt hier Unterkategorien, musst Du einfach mal sehen wo dein Thema am besten reinpasst, wahrscheinlich musst du mehrere Anfragen in verschiedenen Kategorien stellen, da ja dein Radio vermutlich nichts mit dem Motorruckeln zu tun hat. Aber ich denke grundsätzlich bist du schon richtig hier.
 
Also ich tippe da eher Richtung Kurbelwellensensor, wenn der Motor zu ruckeln anfängt, nimmt der Motor dann noch währenddessen Gas an?Sind all deine Kraftstoffleitungen dicht? Kraftstofffilter wann zuletzt ersetzt?
Ich hatte schon mal am t4, das Problem ab einer bestimmten Temperatur ging der Motor einfach aus, Problem war der besagte Kurbelwellensensor, kein Fehlerspeicher eintrag vorhanden. Sobald das Drehzahlsignal fehlt, legt das Msg sofort dein System lahm.
Ich habe oben, gleich bei der Schilderung meines Problems, eigentlich ziemlich ausführlich beschrieben wie der Stand der Dinge ist. Aber gerne kurz nochmal: Filter neu, alles dicht - zumindest nach außen - und kein Diesel im Öl, wenn ich Gas gebe kriegt er sich meistens wieder ein, wenn er nicht vorher schon verreckt ist, ansonsten schlechtes wieder anspringen sollange er heiß ist, und danach nur mit Orgeln. Wenn das Problem da ist laufen die Einspritzmengen von mind. 1 PDE aus dem Ruder. Fehlermeldung spordisch Verbrennungsaussetzer Zyl. ... KW-Sensor war ein Anfangsverdacht, da ich auch gelesen habe dass er nicht immer als Fehler abgespeichert wird. Aber nach meinen bisherigen Messfahrten - alles oben beschrieben! - schließe ich den eigentlich aus. Aber ich bin gerne belehrbar, wenn es nachvollziehbare Gründe gibt.
 
Sry, habs nur überflogen gehabt.. ja entweder es sind tatsächlich einer deiner pdes oder auch der Kabelbaum oder eben wie gesagt ein Sensorsignal von Kurbel oder Nockenwelle was unplausibel ist. Würd dann auch den Folgefehler mit Verbrennungsaussetzer erklären.
Wenn der Hobel nicht mehr anspringt, kannst du dann die Intank Pumpe kurz fördern hören bei Zündung an?
 
Aber ich bin gerne belehrbar, wenn es nachvollziehbare Gründe gibt
Wirklich(?) - Du befindest dich in einer Sackgasse...

Alle Messungen deuten darauf hin das die angeführten Gründe nicht ursächlich für die Ruckelprobleme sind.
Man kann den Kabelbaum und den KW- Sensor zwar nicht vollständig ausschliessen, aber es gibt keine erkennbaren Hinweise die in diese Richtung zeigen.
Eine Störung der Tankinnenpumpe würde sich auch an den Drücken nach der Tandempumpe zeigen, da fehlt dann nämlich Diesel,
Mit Logfahrten bis zum einsetzenden Ruckeln lassen sich Fehler besser darstellen als mit Vermutungen und Schlussfolgerungen.

Überprüfe die angesprochene DPF- Umgebung und versuche diesbezüglich einige Logfahrten, sowie der Turboaufladung (andere Logfahrt) hier einzustellen.

Gruß fotowusel
 
Nachtrag zu #5:
Hier sind u.A. im Kapitel Allgemeine Prüfwerte die Messdrücke der Tandempumpe nachlesbar
(nicht motorspezifisch aber für das MSG - EDC16 wie beim BNZ bzw. BPC-Motor)
(Der Spitzendruck liegt hier bei Abregeldrehzahl sogar bei 13,5bar)

Gruß fotowusel
 
Danke, ja das habe ich heute vor. Fahren und messen. Die Tankpumpe läuft immer hörbar an.
 
Das Problem ist jetz klar - Er saugt Luft, ich weiß nur noch nicht wo!
Wie geplant habe ich das Problem wieder heraufbeschworen in dem ich ihn im Stand laufen lassen habe bis das Öl ca. 80° hatte, dann fing es an zu ruckeln, Zylinder 5 Mengenausgleich am Grenzwert + Fehlermeldung Verbrennungsaussetzer sporadisch, Druckabfall am Kraftstoffmanometer um ca. 2 bar und eh ich mich versah ging der Motor aus.
Ich sah erst meine Vermutung bestätigt, dass der Druck am Dichtring der PDE 5 zum Rücklauf abpfeift, hab mir dann aber zum Glück überlegt, bevor es wieder dran geht den Kopf auseinanderzureißen nochmal die Vorförderung zu checken.
Hab mich zunächst gewundert, weil ich hier mehrfach in den letzten Tagen gelesen hab, dass man dafür unters Auto kriechen muss. Also Fahrzeug angehoben und nichts gefunden wo man die Leitung hätte trennen können, außer mit dem Messer. Fahrzeug wieder runter, kurze Hand die Leitung an der Tandempumpe (die vom Filter kommt) ab, transparenten passenden Schlauch und passendes Verbindungsröhrchen gesucht und gefunden, dazwischengepfriemelt, in einen Becher gehalten, Zündung 2 - 3x an und aus, gelauscht wie die Tankpumpe kurz anläuft, Becher gecheckt, ca. 100ml drin - läuft. Dann den Schlauch wieder an die Pumpe angeschlossen, gewartet bis Öl auf ca. 50° abgekühlt war, georgelt bis Motor endlich angesprungen ist, Schlauch gecheckt - keine Luftblasen.
Dann das Spiel von vorne: pünktlich bei ca. 80° fing er an zu ruckeln, 1.Blick zum Schlauch und siehe da - Luftblasen, und nicht zu knapp. Kraftstoffdruck gecheckt, war etwas abgesackt, Mengenausgleich der Zylinder ok. Motor diesmal selber ausgemacht.
Zündung an / aus - hatte das Gefühl die Tankpumpe läuft leiser, wenn überhaupt. Beim 2. oder 3. Mal Zündung an / aus hatte ich wieder das Gefühl die Pumpe wäre deutlicher zu hören - aber ich bin mir da nicht sicher, zumal leider keine Stille rundherum herrschte.
Jedenfalls ist er nach nur kurzem orgeln wieder angesprungen und zu meinem Erstaunen war keine Luft mehr im Schlauch.
Mir hat es dann gereicht, da ich eh schon den ganzen Tag Kopfschmerzen hatte hab ich das Manometer noch abgebaut, da ich das Zeug morgen zurück geben muss, den transparenten Schlauch aber dran gelassen.
Jetzt aber die großen Fragen: Woher kommt die Luft irgendwo zwischen Tank und Filter (Filter neu und Problem schon vor dem Wechseln da)?
Ich will nochmal erinnern: das 1.Mal trat das Problem beim Rechtsabbiegen auf kurz vor Reserve, das 2.Mal am gleichen Tag mit vollem Tank Rechtskurve, bergauf, mit Motor ausgehen und anschließend warten und lange orgeln - dann ohne Probleme 60km nach Hause und das 3.Mal erst wieder ein paar Tage später bei Stop/Go in der Stadt.
Und warum erst bei hoher Öltemperatur?
Die Kraftstofftemperatur lag übrigens bei ca. 65° als das Problem da war - hatte ich gleich nachgesehen.
Kann es sein, dass er Luft zieht wenn die Pumpe im Tank Aussetzer hat? Ich kann mir das nicht vorstellen, aber ich hoffe es kommt die erlösende Erklärung!
Danke schonmal und schönen Abend noch und guten Wochenstart!
 
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