Krasseknar
Top-Mitglied
- Registriert
- 19 Sep. 2004
- Beiträge
- 501
- Reaktionspunkte
- 7
- Punkte
- 75
- Ort
- Achterhoek
- Website
- www.krasseknar.com
- Mein Auto
- T5 California
- Erstzulassung
- 28-01-2005
- Motor
- TDI® 128 KW
- DPF
- nein
- Motortuning
- ---
- Getriebe
- Autom.
- Antrieb
- Front
- Ausstattungslinie
- Comfortline
- FIN
- WV2ZZZ7HZ5H050xxx
Freitag, 14.00 Uhr waren meine Frau und hgh geordert in Amersfoort unseren im Februar 2004 bestellten Cali abzuholen. Wir meldeten uns 5 Minuten zu früh an, und wurden gebeten, uns irgend an einer der Sitzgruppen in der grossen Halle hinzusetzen und die Einführung ins Califonia-Walhalla durch den Einfürungsspezialisten des Hauses abzuwarten. 
Wir setzten uns mit Kaffee, in etwa 5 Meter Entfernung unseres Fahrzeuges hin und betrachteten den schönen blanken Rücken und versuchten uns schonmal die neue Nummer einzuprägen. Das Fahrzeug wurde noch mit 220 Volt gespeist und sah wirklich glänzend aus. Es zog uns allmählich von unseren Plätzen und ich machte schon mal ein Bild von der geöffneten Schiebetür mit Blick auf den fünften Sitz…
Etwas nach halb drei, macht sich der Vertreter des Hauses an uns bekannt und läd uns zu seinem Tisch. Unsere Vorgänger, die am Vormittag bestellt waren, haben bei der Abholung mehr Zeit verbraucht als geplant.
Eine gute halbe Stunde brauchten wir für die Erklärung (ganz grob) der Betriebsanleitungen, Bordbuch, Fahrzeugschein, Versicherung usw. Auch einzelne Rechnungspositionen bezüglich fehlender Brandrup Extras fordern noch eine Erklärung. Frage unseres Einweisers:
-“Sind Sie mit dem California bekannt?”
-“Ja, das heisst mit dem T4 schon, nicht mit dem T5, nicht mit dem Automaten.”
-“Nah, dann wollen wir mal sehen….!”

Und so begeben wir uns zum Fahrzeug und fangen mit den Erklärungen Ausserhalb an. Die Heckklappe öffnet sich mit leichter Muskel-Nachhhilfe bis zum oberen Anschlachpunkt und hält sich gerade noch ohne abzusacken. Schliessen geht ähnlich wie beim T4, also mit einiger Nachdruck. Die Motorhaube wird geöffnet und ich verzeichne keine Abdeckung, nur die Batterie ist ausführlicher abgedeckt wie im T4. Ein Liter Motoroel zum Nachfüllen ist beigegeben. Auch eine gefüllte Gasflasche ist ohne weitere Berechnung beigegeben. Die
Schiebetüre funtzt tadellos; besser als ich es gewohnt war im T4.![Freude 2 :] :]](/styles/t5b/smilies/pleased.gif)
Kommen wir zum Innenleben. Der fünfter Sitz sperrte uns den Eintritt und wir schauten uns blöd an; wo anfangen? Der Sachverständiger fängt an, nach einiges hin und her gerede, die Funktionen des fünften Sitzes zu erklären. Als er fertig ist, will er weiter machen und uns die Geheimnisse des Sitz-/Liegebanks lüften…
-“Stopp, wir möchten sehen, wie es gemacht wird!”
-“Tja, dann muss der Sitz raus.”
-“Na, und ??”
-“Gut, dann wollen wir mal.”
Es dauert über 10 Minuten bis der Sitz raus ist. Die kleinen Abdeckbleche in der Sitzschiene wollen nicht mehr an der vorgesehenen Stelle zurück. Der Sitz ist unheimlich schwer, bestimmt 40 kg. Dann klappt es aber, und wir heben den Sitz zu zweit heraus. Die Sitz-/Liegebank wird flach gelegt und…will nicht mehr zurück !! Es wird über fünf Minuten daran herumgemurkst, bis ein Kollege-Techniker heran geholt wird und die widerspenstige Bank wieder in seiner Ausgangsposition zurück schafft. Dann wollte der Gute uns die Küche zeigen. Er wendet sich an meiner Frau und ich gehe zu unserem PKW und hole mir ein Kanister mit 5 Liter Wasser.
“Was wollen Sie denn da mit ?”
“Ich will mal sehen, wie lange es dauert bis 5 Liter Wasser weggelaufen sind.”
“Ist der Absperrhebel des Abwassertanks zu ?”, fragt meine Frau.
“Ja!”
Ist er aber nicht ! Unter dem Wagen bildet sich ein grosser Wasserlache und es dauerte über drei Minuten bis die 5 Liter zumindest aus der Spühle weggelaufen waren.
“Ich finde das reichlich lange !”
“Wieso, ich habe keine Ahnung ob das lange ist.”
Dann lässt sich der Arme von meiner Frau in der Rolle des Machos treiben, was er bestimmt nicht ist.
“Dann haben Sie im Bus wohl nie gespült.”
“Nö”
Das war bestimmt nicht sein erster Lüge. Er erhob sich von der Sitzbank, wo er apathisch die Geschehnisse der letzten Minuten an sich hatte vorbei gehen lassen, verschwand irgendwo
hin und schickte ein Techniker der die Navi-Anlage eingebaut hatte zur Explikation.
Das dauerte etwa eine halbe Stunde, da verabschiedete sich der Navi-Mann und standen wir wieder wie am Anfang, ohne Begleiter. Ich nutzte die Gelegenheit und habe den Sitz alleine wieder eingebaut. Als ich fertig war, kam um halb fünf der Unglückliche wieder zum Vorschein und verkündete das in einer halben Stunde Feierabend wäre und wir also noch wenig Zeit hätten. Ein Teil der Finanzen musste noch geregelt werden und um fünf Uhr machte man sich tatsächlich auf, uns rauszuschmeissen. Der Einführungsspezialist schlug vor die Karre selbst aus der Halle zu fahren. Ja gut, mach mal. Ging aber nicht….die Batterie war lehr!! Drei Stunden hatte der Wagen da gestanden mit eingeschaltetem Tagesfahrlicht.
Ein Schnelllader musste her. Gottseidank war das eine der kleineren Übel dieses Nachmittags, also schnell behoben besonders weil es schon zehn nach fünf war und jeder nach Hause möchte, wir auch. Die Heimfahrt war nur 94 km und ich habe ’s genossen!
Der armer Urlaubsvertreter tat mir Leid, aber die Organisation des Hauses hatte sich von der schwachen Seite gezeigt.
Krasseknar

Wir setzten uns mit Kaffee, in etwa 5 Meter Entfernung unseres Fahrzeuges hin und betrachteten den schönen blanken Rücken und versuchten uns schonmal die neue Nummer einzuprägen. Das Fahrzeug wurde noch mit 220 Volt gespeist und sah wirklich glänzend aus. Es zog uns allmählich von unseren Plätzen und ich machte schon mal ein Bild von der geöffneten Schiebetür mit Blick auf den fünften Sitz…

Etwas nach halb drei, macht sich der Vertreter des Hauses an uns bekannt und läd uns zu seinem Tisch. Unsere Vorgänger, die am Vormittag bestellt waren, haben bei der Abholung mehr Zeit verbraucht als geplant.

Eine gute halbe Stunde brauchten wir für die Erklärung (ganz grob) der Betriebsanleitungen, Bordbuch, Fahrzeugschein, Versicherung usw. Auch einzelne Rechnungspositionen bezüglich fehlender Brandrup Extras fordern noch eine Erklärung. Frage unseres Einweisers:
-“Sind Sie mit dem California bekannt?”
-“Ja, das heisst mit dem T4 schon, nicht mit dem T5, nicht mit dem Automaten.”
-“Nah, dann wollen wir mal sehen….!”

Und so begeben wir uns zum Fahrzeug und fangen mit den Erklärungen Ausserhalb an. Die Heckklappe öffnet sich mit leichter Muskel-Nachhhilfe bis zum oberen Anschlachpunkt und hält sich gerade noch ohne abzusacken. Schliessen geht ähnlich wie beim T4, also mit einiger Nachdruck. Die Motorhaube wird geöffnet und ich verzeichne keine Abdeckung, nur die Batterie ist ausführlicher abgedeckt wie im T4. Ein Liter Motoroel zum Nachfüllen ist beigegeben. Auch eine gefüllte Gasflasche ist ohne weitere Berechnung beigegeben. Die
Schiebetüre funtzt tadellos; besser als ich es gewohnt war im T4.
![Freude 2 :] :]](/styles/t5b/smilies/pleased.gif)
Kommen wir zum Innenleben. Der fünfter Sitz sperrte uns den Eintritt und wir schauten uns blöd an; wo anfangen? Der Sachverständiger fängt an, nach einiges hin und her gerede, die Funktionen des fünften Sitzes zu erklären. Als er fertig ist, will er weiter machen und uns die Geheimnisse des Sitz-/Liegebanks lüften…
-“Stopp, wir möchten sehen, wie es gemacht wird!”
-“Tja, dann muss der Sitz raus.”
-“Na, und ??”
-“Gut, dann wollen wir mal.”
Es dauert über 10 Minuten bis der Sitz raus ist. Die kleinen Abdeckbleche in der Sitzschiene wollen nicht mehr an der vorgesehenen Stelle zurück. Der Sitz ist unheimlich schwer, bestimmt 40 kg. Dann klappt es aber, und wir heben den Sitz zu zweit heraus. Die Sitz-/Liegebank wird flach gelegt und…will nicht mehr zurück !! Es wird über fünf Minuten daran herumgemurkst, bis ein Kollege-Techniker heran geholt wird und die widerspenstige Bank wieder in seiner Ausgangsposition zurück schafft. Dann wollte der Gute uns die Küche zeigen. Er wendet sich an meiner Frau und ich gehe zu unserem PKW und hole mir ein Kanister mit 5 Liter Wasser.
“Was wollen Sie denn da mit ?”
“Ich will mal sehen, wie lange es dauert bis 5 Liter Wasser weggelaufen sind.”
“Ist der Absperrhebel des Abwassertanks zu ?”, fragt meine Frau.
“Ja!”
Ist er aber nicht ! Unter dem Wagen bildet sich ein grosser Wasserlache und es dauerte über drei Minuten bis die 5 Liter zumindest aus der Spühle weggelaufen waren.
“Ich finde das reichlich lange !”
“Wieso, ich habe keine Ahnung ob das lange ist.”
Dann lässt sich der Arme von meiner Frau in der Rolle des Machos treiben, was er bestimmt nicht ist.
“Dann haben Sie im Bus wohl nie gespült.”
“Nö”
Das war bestimmt nicht sein erster Lüge. Er erhob sich von der Sitzbank, wo er apathisch die Geschehnisse der letzten Minuten an sich hatte vorbei gehen lassen, verschwand irgendwo
hin und schickte ein Techniker der die Navi-Anlage eingebaut hatte zur Explikation.
Das dauerte etwa eine halbe Stunde, da verabschiedete sich der Navi-Mann und standen wir wieder wie am Anfang, ohne Begleiter. Ich nutzte die Gelegenheit und habe den Sitz alleine wieder eingebaut. Als ich fertig war, kam um halb fünf der Unglückliche wieder zum Vorschein und verkündete das in einer halben Stunde Feierabend wäre und wir also noch wenig Zeit hätten. Ein Teil der Finanzen musste noch geregelt werden und um fünf Uhr machte man sich tatsächlich auf, uns rauszuschmeissen. Der Einführungsspezialist schlug vor die Karre selbst aus der Halle zu fahren. Ja gut, mach mal. Ging aber nicht….die Batterie war lehr!! Drei Stunden hatte der Wagen da gestanden mit eingeschaltetem Tagesfahrlicht.
Ein Schnelllader musste her. Gottseidank war das eine der kleineren Übel dieses Nachmittags, also schnell behoben besonders weil es schon zehn nach fünf war und jeder nach Hause möchte, wir auch. Die Heimfahrt war nur 94 km und ich habe ’s genossen!
Der armer Urlaubsvertreter tat mir Leid, aber die Organisation des Hauses hatte sich von der schwachen Seite gezeigt.
Krasseknar

