6-Gang Getriebe Probleme..

Wenn Fett von Öl ausgespült wird, dann gelangt da auch Öl hin. Kapselung hin oder her.

Wenn wir das außen vor lassen, können wir uns sicher dahingehend einigen, dass eine temperaturbelastetes Fett im umlaufenden Lager so oder so keine 10 Jahre bzw 200TKM halten wird.
 
Schon klar - das Problem ist halt, dass bei so einem Getriebe nach 200-250tkm eigentlich alles abgenutzt ist.

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Das ist aber nur der Fall, wenn falsches Öl verwendet wurde......und/oder......Du einen Deppen am "Arbeitsplatz" hast... 😇

By the way: Regelmäßige Getriebeölwechsel schaden nicht.....und bringen was ! !

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Es ist auch immer noch ein Unterschied wer die 200TKM fährt und wie.
Das teuerste sind die Gangräder. Und die gehen selten von sich aus kaputt, sondern fast immer als Folge eines Lagerschadens.
 
Hab bei rund 340.000 km an meinem 6 Gang Schaltgetriebe mal einen prophylaktischen Getriebeölwechsel gemacht (mit Öl von VW, soll für die Syncronringe besser sein). Sei es drum, bis jetzt schaltet es gut, übeträgt auch seit 50.000 km leistungsgesteigertes Drehmoment und ist unauffällig.

Wenn ich was vom Fräsen lese, hab ich direkt wieder Bock was zu optimieren :D
 
Ist Ölwechsel bei 340TKM nicht eher "postphylaktisch"? 😅

Das mit besonders gutem Öl habe ich auch mal probiert. Castrol Syntrans. Ich hab da null Unterschied gemerkt. Meine Synchronringe sind aber auch unauffällig. Von Liqui Moly hatte ich mal ein Additiv drin. Mir ist gerade entfallen wie das hieß. Das unterdrückte wirkungsvoll einen leicht heulenden dritten Gang beim Abtouren. Aber auch nur für ein paar tausend Kilometer. Danach war alles beim alten.
Generell bin ich nicht mehr so der Freund von Wundermittelchen und Additiven. Wenn was mechanisch im Argen ist, dann ist das auch so. Ein mechanisch gutes Getriebe läuft mit dem dafür vorgesehenen Öl beinahe geräuschlos.

BTW hab ich mir ja so ein elektronisches Multikanal Stethoskop geholt, was man während der Fahrt an sechs Stellen gleichzeitig anklemmen kann. Macht man das an einem intakten Getriebe am Neuwagen, fährt man sofort durch zum Instandsetzer 😅
Das widerspricht zunächst dem, was ich vorher geschrieben habe. Damit will ich andeuten, dass die Additiv Geschichte an Glaubwürdigkeit verliert, sobald man mal ein Getriebe in Action hört.
 
Hab bei rund 340.000 km an meinem 6 Gang Schaltgetriebe mal einen prophylaktischen Getriebeölwechsel gemacht (mit Öl von VW, soll für die Syncronringe besser sein). Sei es drum, bis jetzt schaltet es gut, übeträgt auch seit 50.000 km leistungsgesteigertes Drehmoment und ist unauffällig.

Wenn ich was vom Fräsen lese, hab ich direkt wieder Bock was zu optimieren :D
340K ist schon ne Hausnummer. Marcus hat mit seiner Aussage, dass die Hauptlager kritisch sind schon Recht. Nur nicht gleich bei 200K. Solltest du ne neue Kupplung brauchen, wäre der Lagerwechsel bei deiner Laufleistung aber sicher eine sinnvolle Begleitaufgabe. Das ist günstiger, als später ein neues Getriebe, weil sich das Lager im Gehäuse löst. Auch das hat Marcus korrekt beschrieben. Wir hatten hier schon mehrere aus diesem Grund.
Einen Ölwechsel macht man auch besser einmal zuviel, als zu wenig. Kostet ja nicht die Welt.
 
Nabend,
ich klink mich mal hier mit ein, weil das der aktuellste Faden zu dem Thema ist, den ich finden konnte.

Mir hats letzte Woche relativ unverhofft auch das Lager der Eingangswelle zerlegt. Bin morgens auf der Bahn im 6. Gang zur Arbeit gefahren und kurz vor der Ausfahrt hats geklimpert unterm Bus. Hab mir nichts böses gedacht, hab vermutet, ich währ vielleicht über irgendwas drüber gefahren. An der Ausfahrt hab ich das Kupplungspedal nur angetippt und es ist sofort komplett runter gesackt. Den Gang konnte ich noch mit mäßiger Kraft raus ziehen und die Ausfahrt runter rollen, wo ich mich hab abschleppen lassen.

Das 6 Gang HNC aus meinem R5 4M hat 360 tkm gelaufen und war quasi der letzte Baustein, der noch nicht überholt wurde. Vor 50tkm Hab ich den Motor vom Block aufwärts überholt, Kupplung + Zms neu gemacht und alle Flüssigkeiten (inkl Getriebe) neu gemacht.

In letzter Zeit ist mir ein Ruckeln im 5. Gang unter Last aufgefallen, alle anderen Gänge waren komplett unauffällig.
Sobald ich den Bus zur Werkstatt transportiert habe, werde ich mich der Sache näher annehmen und, sofern möglich (abhängig von der Größe des Schadens) das Getriebe selbst instand setzen. Von Außen ist zu erkennen, dass der Deckel weg geflogen und das Lager bzw der Käfig gebrochen ist. Die Sprengringe sind auch nicht mehr sichtbar. Wie es Kupplungsseitig aussieht, kann ich erst sagen wenn das Getriebe draußen ist. Alle 6 Gänge lassen sich so noch einlegen, weshalb ich jetzt erstmal nicht vom absoluten GAU ausgehe.

Jetzt auch meine Frage(n), wie bzw woher bekomme ich die Tolleranzen für das axiale und radiale Spiel der Wellen?
Gibts eine zu empfehlende Quelle für den Lagersatz in besserer Qualität als den Originalen von VW?

Grüße
DenizIMG_3934.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehe ich recht von der Annahme aus, dass mein defektes Lager wohl schonmal getauscht wurde? Auf dem Innenring ist ja deutlich FAG zu lesen und das wurde ja anscheinend nicht werksseitig verbaut, richtig?
 
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