2. Batterie erneuern durch eine LiFePo4

Winston 60AH *LiFePO4 Batterie
Habe auch noch eine Winston 12V 90Ah LiFeYPO4 aus der Zeit, die ist schon robust und läuft noch immer prima - ohne Balancer, die haben ihre Zellen damals sorgfältig selektiert und die laufen noch immer schön parallel (kann die Zellen einzeln messen und ggf auch balancen, ist aber nie nötig gewesen). War mir für den Bus nur zu groß, hab die in einem Solarkoffer mit Labornetzteil. Würde sogar als Starterbatterie taugen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, habe einen Batterie Vertrieb angeschrieben und nach einer LiFePo4 100Ah angefragt die mit Trennrelais, 120W Solarpanel und wenn der Bus in der Garage steht die LiFePo4 immer ans Ctek mxs 10 angeschlossen wird.
Die Antwort war das es für 100Ah LiFePo‘s ausreichend wäre und man nicht☝🏻 zwingend einen Ladebooster benötige🤷🏻‍♂️
Mh jetzt bin ich etwas durcheinander 🤔
 
Die Antwort war das es für 100Ah LiFePo‘s ausreichend wäre und man nicht☝🏻 zwingend einen Ladebooster benötige🤷🏻‍♂️
Mh jetzt bin ich etwas durcheinander 🤔
Meine 60Ah (Winston) läuft direkt als Ersatz der Serienzweitbatterie seit über 10 Jahren störungsfrei.
Lediglich ein Batterieschutzmodul, das bei Tiefentladung abschaltet sowie ein 5A Ausgleichsmodul für die Zellspannungen ist zugeschaltet, was moderne Batterien meistens schon integriert haben.
Probleme kann es geben, falls jederzeit die volle Batteriekapazität mit kurzen Ladezeiten genutzt werden soll.
In dem Fall ist ein Ladebooster ratsam.

Achtung:
Bei seltener Nutzung lade ich die Batterie (ca.2x im Jahr) extern voll auf um zu unterschiedlicher Spannungslagen der Fahr- und der Zweitbatterie zu vermeiden - eine leergelaufene LiFePo4 Batterie die dann zugeschaltet wird kann u.U. das Trennrelais zerstören und die Lichtmaschine stark belasten.
Das dürfte jedoch mit dem in der Konfiguration beschriebenen 120W Solarmodul äusserst unwahrscheinlich sein.

Eine andere 90Ah LiFepo4 Winston befindet sich in meinem teilautarken (3 Tage) Wohnwagen mit einem nur 50W Solarmodul und ist mit einem älterem (linearen) einstellbaren Schaudt-Laderegler ausgestattet - sie wird nur zu 2/3 aufgeladen und ist noch länger in Betrieb - sie benötigt keine zusätzlich externe Aufladeprozedur.

Für gelegendliche Nutzung reichte das bislang immer aus - allerdings werden keine strombetriebenen Wärmeerzeuger daran genutzt.

Gruß fotowusel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Thebike,

gehen tut das, @fotowusel verwendet eine LiFeYPo4, die schonmal bei Tieftemperatur keine Probleme macht.

Ich bin Team Ladebooster: Ich würde wegen des anderen Ladeverhaltens, den unterschiedlichen Spannungslagen beim Laden und beim Nutzen der beiden Batterien und den möglichen Ausgleichsströmen immer das Trennrelais durch einen Ladebooster ersetzen. Der Arbeitsaufwand ist gering und anschließend ist alles sicher. Beim T6 gibt es ja noch "einfaches" D+, da muss man keinen besonders aufwändigen Booster einbauen.

Wenn du sehr gut weißt, was da bei den verschiedenen Ladezuständen passiert und entsprechend vorsichtig sein kannst, geht es schon.

Viele Grüße, Jochen
 
Hallo habe es bei meinem t5.2 genauso eingebaut.
Läuft seit 2jahren ohne Probleme. Ich habe die ladeleitung abgesichert so das wenn ein Kurzschluss oder ein zu hoher Strom fließt ich Sicherheit habe.
Bei mir passt es von der ladeendspannung und dem Ladestrom gut unter 40 ampere max.
Gruß Eugen
 
Moin Zusammen,

ich habe jetzt mal einen Stromlaufplan erstellt wie ich mir das ganze Vorstelle.

Mein einziges Problem welches ich habe ist, wie ich den Ladebooster und das parallele Kabel dann vom Ladegerät verkabele, das es keinen Kurzschluss gibt.

Wäre da ein Batterietrenner eventuell eine Option?

Ich müsste ja das Hauptkabel trennen, wenn der Ladebooster einschaltet.

Den Ladebooster werde ich über einen externen Schalter eh extra an und abschalten, der muss ja nicht jedes Mal anspringen wenn ich los fahre, da der Bus auch mein Daily ist ^^


Wie ist eure Meinung?

Grüße Tino

VW_T6_Stromlayout.webp
 
Hallo die lifepo so anschließen das der Minuspol über den Shunt an Masse geht Es darf kein anderes Kabel an den Minuspol der Lifepo sonst klappt es mit der Messung nicht . Ich würde hauptsächlich die lifepo mit den ladegerät laden.
Das Ladegerät mit einem Stecker umsteckbar machen um bei bedarf die Starterbatterie zu laden.
In der Regel braucht der Aufbau die Ladung.
Lade Einstellungen muss dann geändert werden.
Wenn die Starterbatterie permanent geladen werden soll ein einfaches zweites Ladegerät nehmen einfacher.
Gruß Eugen
 
Stimmt, mit dem Shunt hast du recht, amcht sonst kein Sinn o0

Wegen dem Ladegerät, ich würde mir das gerne unter dem Sitz sparen, da ich ja vorne vor der Starterbatterie noch schön Platz habe, komme aber tatsächlich auf keine gescheite Lösung wie ich das mit dem Ladebooster und dem Kabel von vorne dann ordentlich verkabelen kann ;/


Ladeeinstellugn würde ich die 14,4V von dem Victron 15A Lader nehmen, das sollte für AGM udn LiFePO passen, so ist mien Kenntnisstand
 
Wegen dem Ladegerät, ich würde mir das gerne unter dem Sitz sparen, da ich ja vorne vor der Starterbatterie noch schön Platz habe, komme aber tatsächlich auf keine gescheite Lösung wie ich das mit dem Ladebooster und dem Kabel von vorne dann ordentlich verkabelen kann
Das wird auch aus Sicht des "Ladegerätes" zu einem Problem - die Ladeleitung zur Batterie sollte möglichst kurz und von einem großen Quirschnitt sein. Der Punkt an dem die 14,4V eingeregelt werden ist immer der Ladegeräteausgang.
Die Zuleitung zum Ladegerät ist "nur" insofern Kritisch, das sie nict überlastet wird und möglichst immer die Mindesteingangsspannung nicht unterschritten wird.
Im Klartext heisst das - eine lange Ladeleitung zur Batterie bedeutet Spannungsabfall auf der Leitung zur Batterie und damit unter Umständen eine (viel) längere Ladedauer.
Eine Lange Leitung zum Ladegerät (aus Generatorsicht) bedeutet auch Spannungabfall der aber durch die Regelung de Laders zu 100% durch höheren Strom wieder kopmpensiert wird.

Hier ein Strombeispiel für 14,4V und einem angenommenen Ladestrom von 30A in die LiFePo4 Batterie:

1764681997133.webp
Fällt die Spannung auf der Zuleitung zum Booster (Ladegerät) ab wird das über einen höheren Strom ausgeglichen - fällt der Strom auf der Leitung zwischen Ladegerät und Batterie ab fliesst ein geringerer Strom, der die Ladezeit wesentlich verlängert.

Gruß fotowusel
 
Vielleicht hilft das Video weiter
 
Vom Motoraum liegt ja bereits eine Ladeleitung zur Batterie von der starterbatterie aus. Wenn ladebooster und Ladegerät im Motorraum montiert werden ist es gut zu lösen. Bei meinem 5.2 habe ich es so gelöst. Der T6 hat glaube ich original das Trennrelais unter dem Sitz verbaut. Dann im Motorraum den booster anklemmen und das Trennrelais brücken.
 
Vom Motoraum liegt ja bereits eine Ladeleitung zur Batterie von der starterbatterie aus.
Dieses Kabel wird zum Booster geleitet und ein weiteres zur Batterie, die Ladeeffizienz hängt von der Längen- und Querschnittverteilung dieser Kabel ab:
Ein kurzes Kabel zur Boardbatterie und langes Eingangskabel von der Lima zum Booster wäre hier am effizentesten, dann würde die Boardbatterie am schnellsten geladen und auch voll.
Wenn ladebooster und Ladegerät im Motorraum montiert werden ist es gut zu lösen.
Räumlich ja und nicht jeder benötigt eine effiziente Batterieeinbindung, funktionieren wird das so - aber nicht optimal
Bei meinem 5.2 habe ich es so gelöst. Der T6 hat glaube ich original das Trennrelais unter dem Sitz verbaut. Dann im Motorraum den booster anklemmen und das Trennrelais brücken.
Das führt dazu das die Boardbatterie suboptimal geladen wird, die Gründe können aus dem Beitrag auf #49 abgeleitet werden.

Es sollte auch zwischen Booster und Ladegerät unterschieden werden, für die Verwendung eines Boosters gibt es mindestens zwei Gründe:
1.)
Er kompensiert die Spannungsverluste die durch die Länge der Leitung auf der Strecke zur Boardbatterie entstehen (und den Verbrauchern) sonst würde diese nie voll werden, es sei denn man fährt sehr lange und es nagen während der Ladezeit keine Vertaucher an dieser Leitung.
2.)
Ein Booster ermöglicht die Begrenzung des Ladestoms bei einer sehr tief entladenen Boardbatterie (wegen des besonders niedrigen Innenwiderstandes besonders bei Lithiumbatterien LiFePo4 oder LiFeYPO4)

Noch, und wer noch Lust zum lesen hat:
Befindet sich der Booster im Motorraum kann er die Strombegrenzug gut, aber die Ladung der Boardbatterie unterm Sitz (weiter Weg) nur schlecht erfüllen.
Entscheidend über die Ladeeffizienz ist immer der Regelpunkt, er beträgt meistens 14,4V und befindet sich im Fahrbetrieb an der Lichtmaschine (nicht an der Batterie).
Der Booster erzeugt einen eigenen zusätzlichen Regelpunkt an seinem Ladeausgang und ist deshalb in der Nähe der zu ladenden Boardbatterie am besten untergebracht (besser direkt bei der Bat).
Wer es perfekt haben möchte führt etwaige Verbraucher nicht direkt zu Batterie sondern an diesen Regelpunkt (Boosterausgang).
Eine Einschränkung kann es geben wenn "Hochstromverbraucher" auf den niedrigen Innenwiderstand der Boardbatterie angewiesen sind.

Ein Ladegerät wird anders als ein Booster bei stehendem Fahrzeug mit Speisung aus einer externen Stromquelle verwendet.

Gruß fotowusel

Nebenbei:
unter meinem Fahrersitz befindet sich eine 60Ah LiFeYPO4 Batterie mit Tiefentladeschutz aber sonst ohne Booster ohne Zusatzeinbauten - sie verrichtet ihren Dienst seit über 10 Jahren klaglos - ist aber tatsächlich im Fahrbetrieb nur selten ganz vollgeladen.
Allerdings lade ich diese Batterie 2-3mal im Jahr zusätzlich auf und achte darauf das die Spannungsunterschiede der Fahr- und der Boardbatterie nicht zu groß werden (Trelaisüberlastungsgefahr)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das ist in der Theorie auch alles richtig, aber durch die großen Querschnitt der originalen Verkabelung nicht so gravierend. Durch den Shunt habe ich einen ganz guten überblick was Strom und Spannung betrifft. Bei meinem System läuft es seit zwei Jahren ohne Probleme, Ladestrom liegt in der Spitze über 30 Ampere . Der Strom wird auf den letzten 5Prozent geringer aber die Batterie wird immer voll geladen. Der Weg ist ja auch nicht extrem lang ca.1,5 Meter Kabel.
 
Zurück
Oben