Vom Motoraum liegt ja bereits eine Ladeleitung zur Batterie von der starterbatterie aus.
Dieses Kabel wird zum Booster geleitet und ein weiteres zur Batterie, die Ladeeffizienz hängt von der Längen- und Querschnittverteilung dieser Kabel ab:
Ein kurzes Kabel zur Boardbatterie und langes Eingangskabel von der Lima zum Booster wäre hier am effizentesten, dann würde die Boardbatterie am schnellsten geladen
und auch voll.
Wenn ladebooster und Ladegerät im Motorraum montiert werden ist es gut zu lösen.
Räumlich ja und nicht jeder benötigt eine effiziente Batterieeinbindung, funktionieren wird das so - aber nicht optimal
Bei meinem 5.2 habe ich es so gelöst. Der T6 hat glaube ich original das Trennrelais unter dem Sitz verbaut. Dann im Motorraum den booster anklemmen und das Trennrelais brücken.
Das führt dazu das die Boardbatterie suboptimal geladen wird, die Gründe können aus dem Beitrag auf #49 abgeleitet werden.
Es sollte auch zwischen Booster und Ladegerät unterschieden werden, für die Verwendung eines Boosters gibt es mindestens zwei Gründe:
1.)
Er kompensiert die Spannungsverluste die durch die Länge der Leitung auf der Strecke zur Boardbatterie entstehen (und den Verbrauchern) sonst würde diese nie voll werden, es sei denn man fährt sehr lange und es nagen während der Ladezeit keine Vertaucher an dieser Leitung.
2.)
Ein Booster ermöglicht die Begrenzung des Ladestoms bei einer sehr tief entladenen Boardbatterie (wegen des besonders niedrigen Innenwiderstandes besonders bei Lithiumbatterien LiFePo4 oder LiFeYPO4)
Noch, und wer noch Lust zum lesen hat:
Befindet sich der Booster im Motorraum kann er die Strombegrenzug gut, aber die Ladung der Boardbatterie unterm Sitz (weiter Weg) nur schlecht erfüllen.
Entscheidend über die Ladeeffizienz ist immer der
Regelpunkt, er beträgt meistens 14,4V und befindet sich im
Fahrbetrieb an der Lichtmaschine (nicht an der Batterie).
Der
Booster erzeugt einen eigenen zusätzlichen
Regelpunkt an
seinem Ladeausgang und ist deshalb in der Nähe der zu ladenden Boardbatterie am besten untergebracht (besser direkt bei der Bat).
Wer es perfekt haben möchte führt etwaige Verbraucher nicht direkt zu Batterie sondern an diesen Regelpunkt (Boosterausgang).
Eine Einschränkung kann es geben wenn "Hochstromverbraucher" auf den niedrigen Innenwiderstand der Boardbatterie angewiesen sind.
Ein Ladegerät wird anders als ein Booster bei stehendem Fahrzeug mit Speisung aus einer externen Stromquelle verwendet.
Gruß fotowusel
Nebenbei:
unter meinem Fahrersitz befindet sich eine 60Ah LiFeYPO4 Batterie mit Tiefentladeschutz aber sonst ohne Booster ohne Zusatzeinbauten - sie verrichtet ihren Dienst seit über 10 Jahren klaglos - ist aber tatsächlich im Fahrbetrieb nur selten ganz vollgeladen.
Allerdings lade ich diese Batterie 2-3mal im Jahr zusätzlich auf und achte darauf das die Spannungsunterschiede der Fahr- und der Boardbatterie nicht zu groß werden (Trelaisüberlastungsgefahr)